Informationen zu LRS und Legasthenie

Grundsätzliche Fragen zum Thema Lese-/Recht­schreib­schwäche

LRS erkennen - die ersten Schritte

Nicht so viel wie möglich, sondern nur so viel wie nötig testen. Der diagnostische Online-Rechtschreibtest schreib.on ermittelt, was ein Kind schon beherrscht und was es noch lernen muss. Auf dieser Basis kann eine Planung der Förderung erfolgen. Nur in seltenen Ausnahmefällen sollten weitere Tests eingesetzt werden.

Die pädagogische Diagnose untersucht, was bereits richtig geschrieben wird und auf welcher Stufe der Lese-/Rechtschreibentwicklung der Schüler steht - auch im Vergleich zu seinen Klassenkameraden. Fehlerschwerpunkte werden festgelegt und das Arbeitstempo beobachtet. Auf dieser Basis kann eine wirksame Förderung geplant werden.

Lesen und Schreiben sind wichtig für die schulische und berufliche Zukunft Ihres Kindes. Wenn es damit Probleme gibt, sollte möglichst früh eine Förderung im LOS begonnen werden. Lassen Sie mit einer pädagogischen Diagnose im LOS ermitteln, was Ihr Kind schon kann und wie ihm geholfen werden kann, oder testen Sie einfach zu Hause: www.dideon.de.

Ursachen für LRS

Konzentrationsprobleme sind oft nicht Ursache, sondern Folge mangelnder Lernergebnisse im Lesen und Schreiben. Weil das Lesen- und Schreibenlernen mit großen Anstrengungen verbunden ist, fällt es dem Kind schwer und es scheint als mangele es an der Konzentration. Eine LRS-Therapie hilft und Lesen und Schreiben fällt leichter. Bei schweren Formen von Konzentrationsproblemen gibt das LOS Rat.

Lese-/Recht­schreib­schwäche ist keine Krankheit und keine Behinderung. Beim Erwerb der Fertigkeiten für das Lesen und Schreiben können noch nicht vollzogene Lernschritte nachgeholt werden. Symptome von Lese-/Recht­schreib­schwäche müssen Ausgangspunkt einer Therapie sein. Das heißt, Lesen und Schreiben lernt man durch Lesen und Schreiben und nicht durch unnötige Suche nach vermeintlichen Ursachen.

Welche Ursachen auch immer einer Lese-/Recht­schreib­schwäche zugrunde liegen mögen, wichtig ist es, Kinder mit Problemen im Lesen und Schreiben rechtzeitig und richtig zu fördern.

Fachleute für das Erlernen des Lesens und Schreibens sind nicht in erster Linie Ärzte und Kinderpsychiater oder Psychologen, sondern Lehrer und Pädagogen! Eine pädagogische LRS-Therapie im LOS ist der richtige Weg. Nur in besonderen Fällen ist eine medizinische oder psychologische Betreuung notwendig. Die LOS geben Ihnen auch hier Rat.

Begleitsymptome einer LRS müssen möglicherweise gesondert therapiert werden, Lesen und Schreiben muss trotzdem gelernt werden.

Welche Förderung hilft?

Lesen und Schreiben lernen Kinder durch Lesen und Schreiben. Das erfordert Anstrengungen und regelmäßiges, dauerhaftes Trainieren. Es gibt keine Zaubermittel, um Lesen und Schreiben zu erlernen. Lesen- und Schreibenlernen erfordern Anstrengungen des Kindes beim Lernen, viel Zeit und Geduld der Eltern sowie Sachverstand und Einfühlungsvermögen der Pädagogen. Eine pädagogische LRS-Therapie im LOS hilft Ihrem Kind!

Nachhilfe arbeitet den Schulstoff nach und ist eine kurzfristige Hilfe. Pädagogische Therapie setzt an den Wurzeln an und hilft dauerhaft. Nur eine pädagogische LRS-Therapie kann jungen lese-/rechtschreibschwachen Menschen helfen.

LOS – eine auf Hilfe bei Lese-/Recht­schreib­schwäche spezialisierte Einrichtung – gibt es an über 100 Standorten in Deutschland und Österreich. Kontakt zu einem LOS: www.los.de / www.los.at oder Telefon 00800 90606060. Der Förderunterricht im LOS ist erfolgreich. Das bestätigen unabhängige Studien: Die Daten von 10.000 Kindern und über 1.500 Elternfragebögen wurden dazu ausgewertet. Fazit: Eine Förderung im LOS lohnt sich für Kinder und Eltern. 93 % der Eltern würden ihr Kind wieder im LOS anmelden.

Der Förderunterricht in einer leistungshomogenen Kleingruppe ist dem Einzelunterricht unbedingt vorzuziehen. Neben dem Lesen und Schreiben lernt das Kind die sozialen Regeln, die es für den schulischen und beruflichen Erfolg braucht.

Lesen- und Schreibenlernen braucht Zeit. Um Fortschritte bei der Überwindung von Schwierigkeiten zu erreichen, bedarf es einer langfristigen und intensiven Förderung. Geduldiges Üben ist notwendig, um Wörter und Texte in einem inneren Lexikon zu ordnen und zu automatisieren.

Die Kosten für eine außerschulische Therapie müssen Sie in der Regel selbst tragen. In Ausnahmefällen übernehmen Jugendamt oder Jobcenter die Kosten. Im LOS bedeutet das bei 2 x 2 Stunden pro Woche etwas mehr als 200,00 Euro monatlich. Diese Ausgaben lohnen sich!

Lernen, wie man lernen muss, bedeutet, selbstständig, effektiv und erfolgreich Aufgaben zu lösen. Die LOS-Schüler lernen nicht nur Lesen und Schreiben, sondern entwickeln ihre gesamte mündliche und schriftliche Sprachkompetenz weiter. Darüber hinaus erlernt Ihr Kind Lern- und Arbeitstechniken, die ihm auch in anderen Fächern weiterhelfen.

Die Pädagogen sind wichtige Bezugspersonen für Ihr Kind. Von ihrer fachlichen und pädagogischen Kompetenz sowie ihrem Einfühlungsvermögen in die Situation der Kinder hängt der Erfolg einer pädagogischen Therapie ganz wesentlich ab. Sie können sicher sein, dass im LOS ausgebildete Pädagogen mit einer Weiterbildung in der LRS-Therapie Ihr Kind fördern.

LRS und Schule

Je eher und je intensiver Kinder die richtige Hilfe erhalten, desto besser! Der erste Schritt: Lassen Sie im LOS die Lese-/Rechtschreibleistung Ihres Kindes überprüfen! Verschaffen Sie sich Gewissheit, auch wenn der Lehrer sagt, eine Förderung sei derzeit noch nicht notwendig.

Notenbefreiung erlöst nicht von der Notwendigkeit, Defizite im Lesen und Schreiben durch eine LRS-Therapie abzubauen. Nur dann lernt er die Schriftsprache so gut zu gebrauchen, dass er Chancen auf einen guten Beruf hat.

Bei Wissenschaftlern und Pädagogen ist unumstritten: Lesen- und Schreibenlernen muss dem Schriftspracherwerbsmodell folgen. Die Schüler eignen sich beim Durchlaufen der Stufen der Rechtschreibentwicklung die Lese- und Rechtschreibstrategien an. Ein weiterer wichtiger Punkt ist üben, üben, üben, um ein inneres Lexikon einzurichten und Wörter und Texte zu automatisieren.

Lehrer fassen private Fördereinrichtungen oft als Kritik an ihrer Arbeit auf und haben deshalb nicht selten Vorbehalte. Eine private Förderung ist aber eine sinnvolle Ergänzung der Bemühungen der Schule.

Für eine Förderung im LOS ist es nie zu spät. Auch im beruflichen Leben hört das Lernen nicht auf. Motivieren Sie Ihre Tochter, eine LRS-Therapie im LOS zu beginnen. So werden sich nicht nur ihre Lese- und Rechtschreibprobleme lösen. Schule und Berufsausbildung werden ihr leichter fallen.

Wenn die schulische Förderung – trotz aller Bemühungen der Lehrer – nicht ausreicht, dann ist eine außerschulische pädagogische Therapie zwingend notwendig. Studien haben gezeigt, dass LOS-Schüler ihre Klassenkameraden in einem Förderjahr schon einholen. Bei anderen Förderungen dauert es doppelt so lange.

Eine gute Lehrer-Schüler-Beziehung fördert die Leistungsbereitschaft Ihres Kindes, weckt trotz Schwierigkeiten Lernfreude. Gute Pädagogen führen die Schüler zum Lernziel, zeigen ihnen, was sie schon können und woran sie noch arbeiten müssen.

Die Interessen Ihres Kindes und seine Lernvoraussetzungen sollten die Wahl einer Schule bestimmen. Junge Menschen mit LRS haben auch in den Fremdsprachen Probleme. Deshalb sollten Schulformen und –zweige gewählt werden, bei denen der Fokus nicht auf Sprachen liegt. Besser sind auch Schulwege, bei denen der junge Mensch mehr Zeit für seine Entwicklung hat. Also eher den langsameren Weg zum Schulabschluss wählen.

Schüler, die in der deutschen Sprache Probleme haben, sind meist auch schwach beim Erwerb von Fremdsprachen wie z. B. Englisch oder Französisch. Sie brauchen nicht nur in Deutsch eine spezielle Unterstützung. Wenn möglich sollten zuerst in der deutschen Sprache gute Kenntnisse erworben werden, dann kann Englisch besser erlernt werden.

Kann ich meinem Kind zuhause helfen?

Eltern als Lehrer ihrer Kinder – das geht in der Regel nicht gut. Die Beziehung zu Ihrem Kind wird dadurch stark belastet. Geben Sie Ihr Kind besser in die Hände des LOS. Sie können sicher sein, dass ihm dort geholfen wird.

Erkennen Sie jede Bemühung an, loben Sie und freuen Sie sich über jeden auch noch so kleinen Fortschritt! Machen Sie dem Kind klar, was es schon gelernt hat und was es noch tun muss, um das Lernziel zu erreichen. Setzen Sie neben der Förderung im LOS die LOS-Online-Lernsoftware zum Üben zu Hause ein. Achten Sie auf regelmäßiges Üben. Lesen Sie Ihrem Kind vor und lassen Sie es vorlesen. Wecken Sie sein Interesse am Lesen und Schreiben.

Verschwenden Sie keine Zeit mit sogenannten Lernspielen am PC. Diese machen vielleicht Spaß, bringen jedoch keinen Lernerfolg. Regelmäßiges Trainieren mit speziellen Online-Lernprogrammen unter Anleitung von Pädagogen parallel zur LRS-Therapie wirkt effektiv. Lassen Sie sich im LOS beraten! www.los.de / www.los.at oder Telefon 00800 90606060.

Lesen ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für die schulische und berufliche Entwicklung Ihres Kindes. Lesen sollte vor allem Spaß machen und sinnvoll sein. „Verführen“ Sie Ihr Kind zum Lesen, mahnen Sie nicht! Lesen Sie vor und lassen Sie das Kind vorlesen. Kaufen Sie gemeinsam passende Bücher. Tipp: Am PC oder Tablet muss auch gelesen werden.

Frühe Förderung hilft, spätere Probleme zu vermeiden. Das LOS hilft, Ihr Kind auf den Schulstart vorzubereiten und begleitet es im ersten Schuljahr.