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Was ist der "Welttag des Buches"?

Am 23. April ist Welttag des Buches. Doch warum eigentlich?

Ganz einfach. 1995 führte die UNESCO – das ist die Sonderorganisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur – den "Welttag des Buches und des Urheberrechts" ein. Seitdem ist dieser Tag ein weltweiter Feiertag für Bücher, für das Lesen und für Autorenrechte. Zurückführen lässt sich der Tag auf einen regionalen Brauch und einen Geburtstag: Am 23. April begeht man in Katalanien den Georgstag – das ist der Namenstag von St. Georg, dem Drachentöter –, an dem man sich traditionell Rosen und Bücher schenkt. Außerdem vermutet man, dass William Shakespeare, der englische Dramatiker, Lyriker und Schauspieler, an genau diesem Datum geboren wurde.

Was passiert am Welttag des Buches?

In Deutschland gibt es anlässlich des Welttags des Buches, der auch Weltbuchtag genannt wird, Aktionen und Veranstaltungen unter anderem vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels und der Stiftung Lesen. Viele Buch­hand­lun­gen, Bibliotheken, Verlage, aber auch Schulen und Lesebegeisterte machen damit auf die große Bedeutung des Lesens aufmerksam. Auch der LOS-Verbund schließt sich an und feiert den Welttag des Buches. Denn ohne Bücher wäre unsere Welt sehr viel weniger bunt und vielfältig.

Wozu ist Lesen gut?

Bücher und andere Schriftstücke – nicht nur gedruckt auf Papier, sondern auch digital – enthalten unfassbar viele Informationen. Das gesamte Wissen der Welt ist mittlerweile schriftlich erfasst. Ohne die geschriebene Sprache, ohne die Kulturtechniken des Lesens und Schreibens, gäbe es sehr viel weniger Möglichkeiten zur Informationsweitergabe und -aufnahme. Aber nicht nur das. Denn lesen regt die Fantasie an, eröffnet Blicke in andere Welten. Wer Bücher liest, hat sein eigenes Kino im Kopf, ist sein eigener Regisseur. Menschen, die gut lesen können, steht die Welt der Informationen, der Geschichten, der Märchen offen.

Was ist, wenn jemand nicht so gut lesen kann?

Und doch gibt es viele Menschen, denen diese Möglichkeit fehlt, weil sie selbst nicht so gut lesen können. Sie können deshalb die Botschaften, die zum Beispiel in Büchern vermittelt werden, nicht oder nicht richtig entschlüsseln. Viele dieser Schülerinnen und Schüler haben zusätzlich zu ihren Leseproblemen auch noch Schwierigkeiten mit dem Schreiben. Die LOS vor Ort helfen genau diesen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen ganz individuell dabei, ihre Leseleistungen, aber auch ihre Rechtschreibkenntnisse so zu verbessern, dass auch sie Freude am Lesen und am Schreiben haben können. Und ganz nebenbei verbessern sie dadurch auch ihre persönliche Lebenssituation und ihre schulische und berufliche Zukunft.

Wo gibt es die passende Unterstützung?

Kinder, die nicht gut lesen und schreiben können, gibt es auf der ganzen Welt – auch in Deutschland und Österreich. Eltern, die ihrem Kind die ganze wunderbare Welt des Lesens und Schreibens eröffnen möchten, finden Rat und Unterstützung in ihrem LOS vor Ort. Rufen Sie einfach an, schreiben Sie eine E-Mail oder nutzen Sie das Kontaktformular. Wir freuen uns darauf, auch Ihrem Kind individuell und einfühlsam zu besseren Leistungen im Lesen und Schreiben zu verhelfen.

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