LOS Bad Dürkheim

 – Ihr Spezialist bei Lese-Recht­schreib-Schwäche und Legasthenie


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Freitag:09:00 – 17:30 Uhr
Lesen und Schreiben lernen – eine schwierige Sache?!

Lesen und Schreiben lernen – eine schwierige Sache?!


 

 

LOS Bad Dürkheim – Ihr Spezialist bei Lese-Recht­schreib-Schwäche und Legasthenie

Liebe Eltern,

wenn Ihr Kind trotz Lernen und Nachhilfe viele Fehler schreibt, das Lesen nur sehr mühsam und stockend vorankommt, in Aufsätzen der rote Faden fehlt und Sie den Verdacht haben, hier liegen größere Lernschwierigkeiten vor, Ihr Kind ist Legastheniker …
dann zögern Sie nicht. Vereinbaren Sie einen Termin zur Testung und Beratung.

Hilfe und Förderung im LOS (Lehrinstitut für Orthographie und Sprachkompetenz) in Bad Dürkheim

Seit ca. zehn Jahren helfen wir Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ihre Schwierigkeiten im Lesen und Schreiben zu überwinden, damit sie einen Schulabschluss erreichen, der ihren wahren Fähigkeiten entspricht.

Schwerpunkte unserer Förderung sind:

●  Diagnostik und pädagogische Therapie der Lese- und Rechtschreibstörung (LRS, Legasthenie, Dyslexie)
●  Schwächen in der Rechtschreibung, im Lesen, Grammatik
●  Schriftsprachkompetenz beim Formulieren von Texten (Aufsätzen) in der Grundschule und Sekundrastufen I und II
●  Schwierigkeiten beim Fremdspracherwerb (Englisch)
●  Beratung und Hilfe bei allgemeinen Lernschwierigkeiten (ADHS/ADS, Dyskalkulie, Motivation u. a.)
●  Verbesserung der Noten in Deutsch und Englisch
●  Standardisierte Testverfahren und Bescheinigungen

 

Grundzüge unserer Förderung bei Legasthenie bzw. LRS

Lesen und Schreiben lernt man durch Lesen und Schreiben. Es gibt keinen anderen Weg. Wir orientieren uns deshalb konsequent am Schriftspracherwerbsmodell und an den individuellen Fehlern, an der in der Diagnostik aufgezeigten Fehlersymptomatik. In kleinen Schritten mit vielen Wiederholungen werden die richtigen Schreibweisen erlernt und automatisiert. Dabei setzen wir wissenschaftlich erprobte und anerkannte Methoden ein. In einer Verlaufsdiagnostik werden die Fortschritte kontrolliert, Elternberatung und -seminare helfen zum Verständnis der Lernstörung und zeigen Möglichkeiten der häuslichen Hilfe auf. Legasthenie kann bei einer konsequenten und langandauernden Förderung erfolgreich überwunden werden. Die Erfolge sind dauerhaft. 
Der LOS-Unterricht unterscheidet sich grundsätzlich von der klassischen Nachhilfe im Fach Deutsch oder Englisch. Nicht vollzogene Lernschritte im Schriftspracherwerb werden nachvollzogen und gelernt. Ziel einer pädagogischen Therapie von LRS ist die Überwindung von Defiziten, weniger die Hilfe bei temporären Problemen des schulischen Unterrichts. Die Förderung basiert auf evaluierten, wissenschaftlichen Erkenntnissen.

Hilfe bei begleitenden Lernstörungen und Lernschwierigkeiten

Ein hoher Prozentsatz der Schüler und Schülerinnen mit Legasthenie (Lese-Rechtschreibstörung) weisen zusätzlich noch andere Lernstörungen wie ADHS / ADS, Dyskalkulie, sozial-emotionale oder motivationale Schwierigkeiten auf. Für diese begleitenden Symptome wird eine Stabilisierung angestrebt, sie werden berücksichtigt. Eltern als Bezugspersonen werden mit einbezogen und pädagogische Lösungswege aufgezeigt, ggf. auf fachärztliche Möglichkeiten verwiesen. Auf das Fach Deutsch bezogene negative Motivation verändert sich im Laufe der Therapie mit zunehmender Sicherheit im Lesen und Schreiben. 

 

Förderung anderer schriftsprachlicher Kompetenzen (Grammatik, Wortschatz, Aufsatz)

Probleme beim Formulieren von Texten und Aufsätzen, in Wortschatz und Grammatik, im Textverständnis betrifft viele Schüler und Schülerinnen, ganz besonders diejenigen mit Schwächen im Lesen und Schreiben. Ein gezieltes Aufsatztraining, Vermittlung grammatikalischer Kenntnisse sowie Wortschatzarbeit bereiten intensiv auf Prüfungen und Klassenarbeiten in den Fächern Deutsch und in Englisch vor. Häufiges, wiederholendes Üben zur Texterstellung, von Satzstellungen, Wörtern erhöht und automatisiert die Kompetenz der Schriftsprache, die gesamte Sprachkompetenz verbessert sich. So gelingt es, dass die Kinder und Jugendlichen das schreiben können, was sie schreiben möchten.

 

Erstberatung und Verlauf der Förderung

Um Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit LRS (Legasthenie) und anderen Lernstörungen oder Lernschwierigkeiten zu helfen, ist eine profunde Diagnostik notwendig. In einem ersten, ca. eineinhalbstündigen Beratungsgespräch wird der Lernstand im Lesen und Schreiben mit normierten Testverfahren gemessen und besprochen. Für die Rechtschreibung werden nicht nur die Fehleranzahl erfasst, sondern auch welcher Art die Fehler sind, wo im Schreibleselernprozess sich das Kind befindet. Beim Lesen sind es die Fähigkeiten der Lesegeschwindigkeit, der Lesefehler und der Sinnentnahme. Auch andere Schwierigkeiten wie z. B. Konzentration, schlechte Leistungen im Rechnen, Mathematik, selbständiges Lernen, Hausaufgaben u. a. werden einbezogen. Eine Erstberatung kann mit Schulanfängern, Grundschulkindern und Schülern und Schülerinnen der Sekundarstufen durchgeführt werden.

Danach lassen sich Aussagen darüber treffen, wie groß die Defizite sind, wie der aktuelle Lern- und Leistungsstand zu bewerten ist. Eine erste Einschätzung, ob eine LRS bzw. Legasthenie vorliegt, ist möglich. Außerdem können Inhalte und Ziele einer Förderung, einer pädagogischen Therapie dargestellt und vereinbart werden. Auch welche Methodik als zielführend gewählt wird: Unterricht in einer leistungshomogenen Kleingruppe, Einzelunterricht, Online-Förderung.

Die Förderung braucht ausreichend Zeit und Geduld. Verbesserungen lassen sich nicht von heute auf morgen erzielen. Kleine Lernschritte mit vielen Wiederholungen auf der Grundlage aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse sind der Schlüssel zum Erfolg. Auch müssen sich die Kinder und Jugendlichen wohlfühlen und ernst genommen werden. Dabei wird intensiv mit hoher Konzentration gelernt. Der Unterricht ist in klaren Phasen ritualisiert und effektiv für die Schüler und Schülerinnen. Alle Unterrichtenden für die LRS- bzw. Legasthenieförderung, die Hilfe in Grammatik sowie Textarbeit in Deutsch und Englisch im LOS bieten, sind examinierte Pädagogen und Pädagoginnen.

Die Inhalte im Verlauf einer LOS-Förderung sind vielfältig: von der Laut-Buchstaben-Zuordnung, der phonologischen Bewusstheit, dem Zusammenschleifen der Silben beim Lesen am Schulanfang, über Regeln der Rechtschreibung, der Zeichensetzung zum automatisierten, richtigen Schreiben, von der Nacherzählung über die Inhaltsangabe bis zur Erstellung argumentierender, analysierender Texte. Auch deshalb benötigt die Lernhilfe Zeit.

 

Kontakt

Um gemeinsam den individuellen Förderbedarf Ihres Kindes festzustellen und eine Förderung zu konzipieren, vereinbaren Sie bitte einen Termin. Hierzu rufen sie am einfachsten an, auch wenn Sie nur den Verdacht haben, dass Ihr Kind Schwierigkeiten in der Schule hat.

Eberhard Brauch
M.Sc. Psych. kindl. Lern- und Entwicklungsauffälligkeiten

 

 

Häufige Fragen von Eltern

 

Erhält mein Kind als Legastheniker in der Schule einen Nachteilsausgleich?

Grundsätzlich steht Schülern mit Teilleistungsstörungen wie der Lese-Rechtschreibschwäche oder Rechenschwäche (Dyskalkulie) ein Nachteilsausgleich zu. Unsere Testergebnisse werden in der Regel von Schulen anerkannt.
 

Ist mein Kind Legastheniker?

Die Definition von Lese- Rechtschreibschwäche beinhaltet den Unterschied zwischen gemessenen Leistungen im Lesen und Schreiben und gemessener Intelligenz. Erreicht der Unterschied eine bestimmte Größe, spricht man von Lese- Rechtschreibschwäche oder von der isolierten Rechtschreibstörung. LRS ist demnach nur durch standardisierte Testverfahren zu erkennen.

Was sind die Ursachen von Legasthenie?

Studienergebnisse nennen verschiedene Ursachen, teilweise sind sie sogar gegensätzlich. Auditive und visuelle Wahrnehmungsstörungen, verspäteter Beginn des Sprechens, der mündlichen Sprache, kindliche Schwierigkeiten der Lautbildung und Wortbildung, der grammatikalisch richtigen Sprache sind sichere Risikofaktoren. Mangelnde Intelligenz gilt nicht als ursächlich.

Sind die Erfolge einer Förderung dauerhaft?

Eine erfolgreiche Förderung bedingt eine intensive, langfristige Therapie, um die Störung im Lesen und Schreiben zu überwinden. Eine klassische Nachhilfe ist nicht ausreichend. Lernerfolge sind dauerhaft und haben positive Auswirkungen auf Sprache in Wort und Schrift sowie auf alle anderen Fächern der Schule.

Wirkt sich eine LRS auf den Fremdspracherwerb aus?

Legastheniker haben große Mühe, Englisch oder andere Fremdsprachen zu erlernen. Dies betrifft weniger das Lernen von Vokabeln als die veränderten grammatikalischen Strukturen. Eine reine Nachhilfe löst nicht die grundlegenden Probleme.