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Lerntherapie bei LRS: Was sie leistet, wann sie hilft und wie LOS vorgeht

Lernschwierigkeiten belasten nicht nur den Schulalltag, sondern oft das gesamte Familienleben. Wenn das Üben zu Hause im Streit endet und trotz Nachhilfe die Noten sinken, geraten Kinder und Eltern unter enormen Druck.
Eine professionelle Lerntherapie bietet hier einen Ausweg. Als spezialisierte, pädagogische Fördermaßnahme setzt sie direkt an den Ursachen der Lernschwierigkeiten an. Erfahren Sie in diesem Ratgeber, wie sich eine Lerntherapie von klassischer Nachhilfe unterscheidet, welche Warnsignale auf einen Therapiebedarf hinweisen und wie wir Ihr Kind im LOS wissenschaftlich fundiert unterstützen:

Wann braucht ein Kind Lerntherapie? Symptome im Überblick

Lerntherapie vs. Nachhilfe und Ergotherapie: Wo liegt der Unterschied?

Was zeichnet eine gute Lerntherapie im LOS aus?

Häufige Fragen zur Lerntherapie (FAQ)
 

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Wann braucht ein Kind Lerntherapie? Symptome im Überblick

Eine Lerntherapie ist dann der richtige Schritt, wenn ein Kind trotz fleißigen Übens, familiärer Unterstützung oder Nachhilfe keine nachhaltigen Fortschritte beim Lesen und Schreiben macht. Häufig liegt in diesen Fällen eine Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) vor, bei der die grundlegenden Verarbeitungsschritte im Gehirn eine spezielle, wissenschaftlich fundierte Förderung erfordern.

Achten Sie auf folgende Warnsignale im Alltag und in der Schule:

Schulische und fachliche Warnsignale

  • Fehlendes Fundament: Das Kind macht selbst bei bekannten, einfachen Wörtern immer wieder völlig unterschiedliche und unvorhersehbare Fehler.
  • Stagnation trotz Übung: Intensives Lernen vor Klassenarbeiten spiegelt sich absolut nicht in den Noten wider.
  • Lese-Aversion: Texte werden extrem stockend, fehlerhaft oder monoton vorgelesen; der Sinn des Gelesenen wird kaum erfasst.
  • Probleme beim Abschreiben: Das fehlerfreie Übertragen von Texten von der Tafel oder aus dem Buch ins Heft misslingt regelmäßig.

Psychische und verhaltenstypische Warnsignale

  • Extreme Hausaufgaben-Konflikte: Die täglichen Aufgaben werden zur emotionalen Zerreißprobe für die Familie und dauern Stunden.
  • Vermeidungsstrategien: Das Kind erfindet Ausreden (z. B. „Wir haben nichts auf“), um sich nicht mit dem Lesen oder Schreiben beschäftigen zu müssen.
  • Geringes Selbstwertgefühl: Aussagen wie „Ich bin einfach zu dumm“ oder „Ich lerne das nie“ häufen sich.
  • Psychosomatische Beschwerden: Vor allem an Schultagen oder vor Arbeiten klagt das Kind über Bauchschmerzen, Kopfschmerzen oder Schlafstörungen.

     

Lerntherapie vs. Nachhilfe und Ergotherapie: Wo liegt der Unterschied?

Eltern stehen oft vor einem Dschungel an Angeboten. Für eine gezielte Hilfe ist die richtige Abgrenzung der Fördermaßnahmen entscheidend:

  • Nachhilfe: Läuft dem aktuellen Schulstoff meist nur reaktiv hinterher, um kurzfristige Wissenslücken vor der nächsten Arbeit zu schließen. Sie setzt ein intaktes Fundament voraus.
  • Ergotherapie: Trainiert primär die Motorik, Koordination und die allgemeine Sinneswahrnehmung. Sie ist eine medizinisch-therapeutische Maßnahme, die jedoch keine Rechtschreib- oder Leseregeln vermittelt.
  • Lerntherapie im LOS: Wir bieten eine gezielte pädagogische LRS-Therapie. Sie analysiert, welche grundlegenden Lernschritte beim Schriftspracherwerb (wie die phonologische Bewusstheit) nicht richtig vollzogen wurden, und baut diese systematisch auf. Wir verknüpfen die emotionale Stabilisierung direkt mit dem fachlichen Lernen: Ihr Kind verliert seine Versagensangst, indem es durch passgenaue Übungen wieder echte, fachliche Erfolgserlebnisse erfährt.
     

Was zeichnet eine gute Lerntherapie im LOS aus?

Eine seriöse Lerntherapie basiert niemals auf Bauchgefühl, sondern folgt klaren Qualitätskriterien, die wir im LOS seit über 40 Jahren konsequent umsetzen:

  1. Fundierte Eingangsdiagnostik: Wir ermitteln den genauen Leistungsstand Ihres Kindes mit dem wissenschaftlich anerkannten Online-Rechtschreibtest schreib.on. So fördern wir nicht „ins Blaue hinein“, sondern bauen die Therapie auf einem präzisen Fehlerprofil auf.
  2. Wissenschaftlich erprobte Methoden: Im LOS arbeiten wir mit speziell entwickelten, strukturierten Materialien und Computerprogrammen, die optimal auf Kinder mit LRS und Legasthenie abgestimmt sind.
  3. Spezifische Ausbildung: Unsere Förderpädagogen sind intensiv geschult und begleiten Ihr Kind empathisch in leistungshomogenen Kleingruppen.
  4. Nachgewiesener Erfolg: Unabhängige Studien belegen, dass sich im LOS geförderte Kinder doppelt so schnell verbessern wie normal geförderte Schüler. 93 Prozent der Eltern würden ihr Kind jederzeit wieder im LOS anmelden.
     

Was kostet Lerntherapie?

Eine professionelle Lerntherapie kostet in der Regel 250–350 Euro pro Monat bei einem Förderumfang von mindestens zweimal zwei Unterrichtsstunden pro Woche. Die Kosten werden von den gesetzlichen Krankenkassen in der Regel nicht übernommen, da es sich um eine pädagogische – keine medizinische – Leistung handelt. Der diagnostische LRS-Test schreib.on sowie das anschließende Beratungsgespräch im LOS sind kostenlos und unverbindlich.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für eine Lerntherapie?

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für pädagogische Lerntherapie in der Regel nicht, da es sich um eine pädagogische – keine medizinische – Maßnahme handelt. In Einzelfällen können Jugendämter oder Schulbehörden Unterstützung leisten. Eltern sollten sich im Zweifelsfall bei ihrer Krankenkasse oder dem zuständigen Jugendamt erkundigen. Der kostenlose LRS-Test und das Beratungsgespräch im LOS sind ein guter erster Schritt ohne finanzielles Risiko.

Wird eine Lerntherapie auch online angeboten?

Ja. Das LOS bietet spezialisierte Online-Lerntherapie an, die von ausgebildeten Pädagogen live begleitet wird – keine bloße Lernsoftware. Auf Basis des wissenschaftlichen LRS-Tests schreib.on wird ein individueller Förderplan erstellt, der online genauso wirksam umgesetzt wird wie vor Ort.


Häufige Fragen (FAQ)

Wissenswertes zum Thema Lerntherapie

Was ist Lerntherapie?

Lerntherapie ist eine spezialisierte, pädagogische Fördermaßnahme, die gezielt an den Ursachen von Lernschwierigkeiten ansetzt – im Gegensatz zur klassischen Nachhilfe, die lediglich aktuellen Schulstoff wiederholt. Sie beginnt mit einer fundierten Diagnose, identifiziert die fehlenden Lernschritte und arbeitet systematisch daran, diese nachzuholen. Im LOS konzentriert sich die pädagogische LRS-Therapie konsequent auf den Bereich Lesen und Schreiben.

Hilft Ergotherapie bei Lese-Rechtschreib-Schwäche?

Ergotherapie ist eine wertvolle Unterstützung bei Schwierigkeiten mit der Feinmotorik, der Stifthaltung oder der Körperwahrnehmung. Sie kann jedoch keine Lese-Rechtschreib-Schwäche therapieren. Eine LRS ist eine spezifische Störung bei der Verarbeitung von Schriftsprache im Gehirn – das Zusammensetzen von Lauten und Buchstaben und das Abspeichern von Wortbildern lernt ein Kind ausschließlich durch das gezielte Arbeiten mit Buchstaben, Silben und Wörtern. Das LOS konzentriert sich direkt auf dieses Symptom.

Was ist der genaue Unterschied zwischen Lerntherapie, Nachhilfe und Ergotherapie?

Während Ergotherapie die Motorik und Wahrnehmung schult und Nachhilfe dem aktuellen Schulstoff hinterherläuft, setzt Lerntherapie an den tieferen Blockaden beim Lernen an. Viele allgemeine Lerntherapien konzentrieren sich fast ausschließlich auf Entspannungsübungen und psychologisches Coaching. Das LOS bietet hingegen eine pädagogische LRS-Therapie: Wir verknüpfen die emotionale Stabilisierung direkt mit dem Schriftspracherwerb. Wir nehmen den Kindern die Versagensangst, indem wir ihnen genau an dem Punkt, an dem die Lücken entstanden sind, echte fachliche Erfolgserlebnisse beim Lesen und Schreiben schenken.

Wie lange dauert eine Lerntherapie und ab wann sieht man erste Erfolge?

Eine seriöse Lerntherapie ist ein tiefgreifender Veränderungsprozess, der in der Regel zwei bis drei Jahre in Anspruch nimmt, da im Gehirn Automatismen neu aufgebaut werden müssen. Erste spürbare Erfolge – wie weniger Tränen bei den Hausaufgaben – stellen sich im LOS meist schon nach wenigen Wochen ein. Die Fortschritte werden durch kontinuierliche Verlaufsdiagnostiken dokumentiert, die eng von unserer Pädagogischen Arbeitsgruppe und dem Wissenschaftlichen Beirat des LOS begleitet werden, um den Erfolg wissenschaftlich messbar zu machen.

Übernimmt das Jugendamt oder die Krankenkasse die Kosten für eine integrative Lerntherapie (§ 35a)?

Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten in der Regel nicht, da LRS als pädagogische Aufgabe gilt. Eine Kostenübernahme durch das Jugendamt über die Eingliederungshilfe (§ 35a SGB VIII) ist möglich, erfordert jedoch den Nachweis einer drohenden oder vorhandenen „seelischen Behinderung“ durch ein externes ärztliches Gutachten. Dieser Prozess ist langwierig. Viele LOS-Einrichtungen sind als Leistungserbringer von den Jugendämtern anerkannt. Da bürokratische Mühlen oft Monate mahlen, bietet das LOS mit dem schreib.on-Test einen sofortigen Start ohne Wartezeit, um den akuten Druck abzufedern, während der Antrag parallel läuft.


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