LRS-Förderung ist keine Frage des Zufalls. Sie basiert auf Wissenschaft.
Seit über drei Jahrzehnten steht der LOS-Verbund für messbare Erfolge bei der Überwindung von Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten. Dass wir Kindern und Jugendlichen nachhaltig helfen können, verdanken wir unserer engen Verzahnung mit der universitären Forschung. Unser Wissenschaftlicher Beirat sorgt dafür, dass jede Therapiestunde auf fundierten, aktuellen Erkenntnissen basiert.
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Was macht der Wissenschaftliche Beirat im LOS?
Er begleitet die fachliche Weiterentwicklung der LOS-Förderpraxis, gibt Impulse aus Forschung und Praxis und unterstützt die Qualitätssicherung – damit Diagnostik, Materialien und Fortbildung im Verbund auf einem nachvollziehbaren Stand bleiben. Die Förderarbeit im LOS wird bereits seit 1995 vom Wissenschaftlichen Beirat begleitet.

Unsere Mission – Qualität durch Wissenschaft und Praxis
Der Wissenschaftliche Beirat des LOS-Verbunds ist kein passives Kontrollgremium. Er agiert als aktive Brücke und sorgt für einen Wissenstransfer in beide Richtungen: Erkenntnisse aus der universitären Forschung fließen direkt in unsere tägliche pädagogische Praxis in den Instituten vor Ort ein; zugleich werden Erfahrungen, Diagnostikdaten und Evaluationen aus der LOS-Förderung so aufbereitet, dass sie als Impulse zurück in den wissenschaftlichen Diskurs wirken können.
Die Arbeit des Beirats gliedert sich in vier Kernbereiche:
01
Weiterentwicklung der LOS-Methode und Materialien
- Kontinuierliche Evaluation: Die Anforderungen an Schüler verändern sich, die LOS-Methode und -Materialien entwickeln sich daher stetig weiter.
- Der Beirat prüft, modifiziert und begleitet fortlaufend die Aktualisierung der eingesetzten Lernmaterialien sowie der digitalen Online-Lernprogramme.
- Einordnung neuer Erkenntnisse aus der Schriftspracherwerbsforschung, Pädagogik und Psychologie.
02
Diagnostische Exzellenz & Fehleranalyse
- Die präzise Feststellung von Defiziten ist der erste Schritt zur Besserung.
- Der Beirat begleitet fachlich die Weiterentwicklung und Einordnung standardisierter diagnostischer Verfahren.
- Maßstab der Förderdiagnostik ist unter anderem der wissenschaftlich validierte Online-Rechtschreibtest schreib.on.
03
Qualitätssicherung im LOS-Verbund
- Durch regelmäßige Evaluationen und die Festlegung interner pädagogischer Standards sichert der Beirat ein deutschlandweit einheitlich hohes Niveau der Förderung.
- Etablierung von konstanten Rückmeldeschleifen aus der Praxis der Institute vor Ort.
04
Aus- und Weiterbildung / Wissenstransfer
- Das Gremium konzipiert und unterstützt die fachlichen Grundlagen für die fundierte Ausbildung und Fortbildung der LOS-Pädagogen.
- Aktiver Wissenstransfer an den Schnittstellen zwischen Schule, Eltern, Lehrkräften, Medien und Kooperationspartnern.
Die Mitglieder des Beirats

Aktuelle Mitglieder (Externe Wissenschaft und Verwaltung)

Dr. Simone Jambor-Fahlen
Wissenschaftlicher Beirat
Bereich
Externe Wissenschaft
Institution
Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache (Universität zu Köln) / Bergische Universität Wuppertal
Weitere Informationen
Mercator-Institut
Uni Wuppertal
Startchancen-Sprachbildung

Jürgen Schreier
Wissenschaftlicher Beirat
Bereich
Bildung und Schulverwaltung
Rolle
Kultusminister a. D.
Weitere Informationen
Munzinger-Biographie
Vertreter und Vertreterinnen aus dem LOS-Verbund (Praxis)
Hinweis zur Umsetzung: Das Gremium wird satzungsgemäß durch zwei von den LOS-Partnern gewählte Vertreter aus der Praxis ergänzt, um eine nahtlose Rückmeldung aus dem täglichen Institutsbetrieb zu gewährleisten.
Interne pädagogische Leitung und Lizenzgeber
Der LOS-Verbund umfasst mehrere wirtschaftlich voneinander unabhängige Unternehmen (Lizenzgeber, Standorte, Fachverlag, Diagnostik/Software). Die fachliche Förderarbeit wird konsequent durch beratende Gremien wie die Pädagogische Arbeitsgruppe, den Medienbeirat und den Wissenschaftlichen Beirat begleitet.
Wissenschaftlich bewiesen – die LOS-Studien

Die Wirksamkeit der pädagogischen LRS-Therapie im LOS ist kein bloßes Versprechen, sondern empirisch bewiesen. Im Rahmen groß angelegter, wissenschaftlich begleiteter Evaluationsstudien wurden die Daten von Schülern analysiert.
Die wissenschaftliche Untersuchung („Analyse der Wirksamkeit einer pädagogischen LRS-Therapie“, Hamburg & Würzburg) wertet die Erfolge der Förderung auf Basis konkreter Testdaten und Befragungen aus.
- Große Datenbasis: Für die umfassende Studie wurden die anonymisierten und verschlüsselten Daten von 23.755 Kindern und Jugendlichen einbezogen. Grundbasis waren die Ergebnisse aus dem Online-Rechtschreibtest schreib.on.
- Studienleitung:Prof. Dr. Wolfgang Schneider (Universität Würzburg).
- Messinstrument: Online-Rechtschreibtest schreib.on
Kernaussagen & Ergebnisse:
- Deutlicher Lernzuwachs: Im LOS geförderte Schüler erzielen einen deutlichen und kontinuierlichen Lernzuwachs über die gesamte Förderdauer. Die Ergebnisse zeigen signifikante und dauerhafte Verbesserungen der Lese- und Rechtschreibkompetenz.
- Dauer bringt Erfolg: „Je länger die Förderung dauert, desto größer sind die Lernerfolge.“
- Vergleichsmaßstab: Der individuelle Lernzuwachs wird über eine wissenschaftliche Referenzgruppe („Normalschüler“ / Klassenstufen-Referenz) exakt eingeordnet.
Historie und wissenschaftliche Wurzeln

Fundament
Prof. Dr. Franz Biglmaier Die wissenschaftliche Begleitung hat im LOS-Verbund eine lange Tradition. Prof. Dr. Franz Biglmaier begleitete das Projekt als erster wissenschaftlicher Berater; unter seinem Mentorat entstanden die allerersten LOS-eigenen Fördermaterialien.
1995
Die Gründung Als der LOS-Verbund auf rund 50 Standorte anwächst, wird der Wissenschaftliche Beirat offiziell ins Leben gerufen, um die pädagogische Arbeit von Beginn an wissenschaftlich zu auditieren.
2000er
Etablierung von schreib.on Unter der Ägide des Beirats wird das Online-Diagnosetool schreib.on wissenschaftlich validiert und als Standardinstrument zur feingliedrigen Fehleranalyse sowie Eingangs- und Verlaufsdiagnostik etabliert.
Studien
Die großen Wirksamkeitsstudien Durchführung, Design und transparente Veröffentlichung der LOS-Evaluationsstudien, die den empirischen Beleg erbringen, dass die LOS-Methode die Rechtschreib- und Leseleistung signifikant steigert.
Heute
Digitale Transformation Laufende wissenschaftliche Beratung bei der Verknüpfung von bewährtem Präsenzunterricht und adaptiven Online-Lernsystemen zur maßgeschneiderten Förderung im modernen Bildungskontext.
Historisches Fundament und frühere Wegbegleiter (Auswahl)
Die Kontinuität und Qualität der Arbeit wird durch das Erbe langjähriger Forscher gestützt, die den heutigen Erfolg maßgeblich prägten:
Prof. Dr. Kurt Meiers (†): Reutlingen; langjähriger Professor für Schulpädagogik mit Fokus auf Primarstufen-Didaktik.
Quellen: GND (DNB) | Fachportal Pädagogik
Prof. Dr. Günter Esser: Mannheim/Potsdam; Experte für Klinische Psychologie und Psychotherapie, Pionier in der Früherkennung von Rechen- und Lese-Rechtschreibstörungen.
Quelle: DFG GEPRIS
Prof. Dr. Ulrich Glowalla: Gießen; Spezialist für E-Learning und computergestützte Wissensvermittlung.
Quelle: GND (DNB)
Prof. Dr. Matthias Grünke: Köln; Experte für Konzeptionen im Bereich Sonderpädagogik und Lernförderung.
Quellen: Uni Köln Profil 1 | Uni Köln Profil 2 | GND (DNB)
Prof. Dr. Franz Biglmaier (†): Berlin; Erster Mentor der LOS-Methodik.
Quellen: FU Berlin | DNB Datensatz | DNB Suche | SemOpenAlex
Walter Krug & Eberhard Aurich: Schnittstellen zur medienpädagogischen Praxis und Software-Entwicklung (trainmedia, heute LegaShop).
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