LOS-Studie II: Der Entwicklungs- und Leistungsvergleich
4.500+ Schülerverläufe
Die detaillierten Leistungsdaten von Schulkindern wurden analysiert.
2x schnellerer Lernzuwachs
LOS-Schüler holen im Vergleich zur Regelschule überproportional schnell auf.
Nachhaltiger Erfolg
Der Zuwachs ist stabil und führt zur echten Leistungsangleichung.
Hintergrund und Projektleitung
Den Teufelskreis der Leistungslücke durchbrechen
Im Jahr 2010 folgte der zweite große Meilenstein der wissenschaftlichen Evaluation des LOS-Verbunds. Unter der bewährten Leitung des Hamburger Forschers Dr. Peter May widmete sich die LOS-Studie II einer zentralen Frage: Können Kinder mit massiven Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten durch das LOS-System den Rückstand zu ihren gleichaltrigen Mitschülern tatsächlich aufholen?
In der Regelschule vergrößert sich die Schere zwischen schwachen und starken Schülern oft kontinuierlich. Die LOS-Studie II belegt empirisch, wie das LOS-System diese Schere effektiv wieder schließt.

Kernbefunde der LOS-Studie II
Während die LOS-Studie 1 (2006) im ersten Schritt die generelle, hohe Wirksamkeit der pädagogischen LRS-Therapie im LOS bewies, ging die LOS-Studie II (2016/17) den entscheidenden Schritt weiter: Sie lieferte den statistischen Beweis, dass dieser Lernzuwachs ausreicht, um die Benachteiligung im Schulalltag auszugleichen und betroffene Kinder erfolgreich in ihre Altersgruppe zu reintegrieren.
Aufholen statt Zurückbleiben (Der Schere-Effekt)
Schüler mit LRS verbessern sich in der normalen Schule oft nur sehr langsam oder stagnieren. Die Studie zeigt: Durch die LOS-Förderung machen diese Kinder signifikant größere Fortschritte als Gleichaltrige mit ähnlichen Problemen ohne diese Unterstützung.
Verdopplung des Lerntempos
Die Daten belegen eindrucksvoll: Das Tempo des Lernzuwachses im LOS ist im Durchschnitt doppelt so hoch wie das Entwicklungstempo in der regulären Schulklasse. Der Rückstand wird somit aktiv und messbar verkürzt.
Unabhängig von der Klassenstufe effektiv
Egal ob Grundschule, Sekundarstufe I oder ältere Jugendliche – die positiven Effekte und das beschleunigte Aufholen der Rechtschreibleistung wurden über alle Alters- und Klassenstufen hinweg nachgewiesen.
Sicherung des Schulerfolgs
Durch das Schließen der Lücke im Lesen und Schreiben wird der Verbleib auf der gewünschten Schulform (z. B. der Übergang auf weiterführende Schulen oder das Erreichen des Schulabschlusses) wissenschaftlich nachweisbar stabilisiert.
Mehr über die methodischen Details und die statistischen Vergleiche der Studie II erfahren
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