40 Jahre LOS-Verbund

LOS-Studie I: Der wissenschaftliche Wirksamkeitsbeweis der LOS-Methode

10.000+

Schülerverläufe

Anonymisierte Rechtschreibtests bilden die umfangreiche Datenbasis.

1.500+

Elternfragebögen

Umfassendes Feedback beleuchtet die spürbare Entlastung im Alltag.

93 %

Weiterempfehlung

Ein Großteil der befragten Eltern würde sein Kind jederzeit wieder bei LOS anmelden.

Hintergrund und Projektleitung

Ein Meilenstein der empirischen LRS-Forschung

Im März 2006 setzte der LOS-Verbund neue Maßstäbe in der Qualitätssicherung. Unter der wissenschaftlichen Leitung des renommierten Hamburger Wissenschaftlers und Testentwicklers Dr. Peter May (Entwickler des Rechtschreibtests schreib.on) wurde untersucht, wie effektiv das außerschulische Fördersystem tatsächlich ist.

Bis zu diesem Zeitpunkt gab es im deutschsprachigen Raum kaum groß angelegte Überprüfungen kompletter Fördersysteme. Die LOS-Studie I trat den unumstößlichen Beweis an.

Bis zur Veröffentlichung dieser Studie im Jahr 2006 gab es im deutschsprachigen Raum kaum groß angelegte, empirische Überprüfungen von kompletten außerschulischen Fördersystemen. Meistens wurden nur kleine, isolierte Lerngruppen untersucht.

Der LOS-Verbund wollte es genau wissen und trat den Beweis an. Das Ziel war es, die Wirksamkeit der pädagogischen LRS-Therapie auf einer breiten, statistisch unanfechtbaren Datenbasis zu evaluieren.

Das Besondere an der Methodik: Die Studie war gigantisch. Es wurden nicht nur die anonymisierten Förder- und Testverläufe von über 10.000 Schülern ausgewertet, sondern auch rund 1.500 Fragebögen von Eltern sowie hunderte Rückmeldungen von LOS-Pädagogen einbezogen. Damit war sie zum damaligen Zeitpunkt die umfassendste Evaluationsstudie im Bereich der Lese-Rechtschreib-Schwäche überhaupt.

Die Studie auf einen Blick

Studienbeginn: März 2006

Datengrundlage: 10.000+ Schüler, 1.500+ Eltern

Ziel: Wissenschaftlicher Nachweis der Wirksamkeit der LOS-Förderung

Zentrale Erkenntnisse

Lernentwicklung: Kontinuierlich messbare Fortschritte

Förderansatz: Pädagogische Förderung wirkt nachhaltiger

Familien: Weniger Belastung und höhere Lebensqualität

Mehr über die LOS-Studie I erfahren

Kernbefunde der LOS-Studie I

Die Studie lieferte handfeste, wissenschaftliche Belege dafür, dass die LOS-Methode hochgradig effektiv ist. Die wichtigsten Erkenntnisse im Überblick:

  • Messbarer, kontinuierlicher Lernzuwachs: Die Auswertung der systematischen Rechtschreibtests zeigte, dass die Fehlerzahlen der Kinder kontinuierlich sanken. Der Erfolg zieht sich stabil über die gesamte Förderdauer.
     
  • Pädagogik schlägt reine Medizin: Die Studie belegt die Überlegenheit des symptomorientierten Ansatzes: Das direkte, strukturierte Arbeiten am Lesen und Schreiben (pädagogische LRS-Therapie) erzielt deutlich bessere Fortschritte als isolierte medizinisch-psychologische Therapien (wie z.B. Motorik-Training).
     
  • Spürbare Entlastung für Familien: Die parallel durchgeführte Elternbefragung unterstrich den praktischen Wert für den Alltag. Der schulische Druck und der Stress bei den Hausaufgaben sanken drastisch. 93 Prozent der Eltern gaben an, dass die Lebensqualität der Familie durch die Förderung nachhaltig gestiegen ist.

Da die LOS-Studie I eindrucksvoll zeigte, dass die Methode während der Förderung wirkt, schloss Prof. Dr. Esser kurz darauf mit der Berliner Studie an, um zu prüfen, wie nachhaltig diese Erfolge nach dem Ende der Förderung bleiben.


Die LOS-Studie I zeigte auf einer außergewöhnlich großen Datenbasis, dass die Förderung messbar und nachhaltig wirkt.


Der Exkurs zur Nachhaltigkeit (Die Berliner Studie)

Bleibt der Erfolg auch langfristig stabil?

Die Hauptstudie bewies eindrucksvoll, dass die Methode wirkt. Doch was passiert, wenn die Förderung endet?

Genau hier schließt die dreiteilige Berliner Längsschnittstudie (Veröffentlichung 2008) unter der Leitung von Prof. Dr. Günter Esser (Universität Potsdam) an.

Die Ergebnisse der 3-jährigen Untersuchung zeigen:

  • Nachhaltiger Erfolg: Auch Monate nach dem Verlassen des LOS bleiben die erzielten Lese- und Rechtschreibfortschritte stabil.
  • Psychosoziale Stärkung: Das schulische Selbstwertgefühl der Kinder steigt signifikant an.
  • Abbau von Belastungen: Sekundärsymptome wie Prüfungsangst, Schulunlust oder Verhaltensauffälligkeiten gehen nachweislich spürbar zurück.

Mehr über die Berliner Studie erfahren


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