LOS Frankfurt-Westend

 – Kompetente Hilfe bei LRS und Legasthenie


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Schwierigkeiten beim Lesen oder beim richtigen Schreiben?

Lese-Rechtschreibschwäche, Lese-Rechtschreib-Störung, Legasthenie, Dyslexie, LRS – viele unterschiedliche Begriffe werden verwendet, wenn es darum geht, Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben zu bezeichnen. Doch nicht auf die "Etiketten" kommt es an, sondern auf die Lösung des Problems! Im LOS Frankfurt-Westend erhalten Betroffene die Hilfe, die sie benötigen, um ihre Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten zu überwinden.

Wie "bekommt" man Legasthenie oder LRS?

Eine Lese-Rechtschreib-Schwäche (oder Lese-Rechtschreib-Störung) tritt auf, wenn Entwicklungsschritte beim Erwerb der Schriftsprache (also der Fähigkeit, in einer Sprache zu lesen und zu schreiben) nicht oder nicht vollständig vollzogen wurden. Die Ursache einer LRS liegt also in fehlenden Lernschritten, die bisher (z.B. in der Schule) nicht vollendet wurden. Die Lese-Rechtschreibschwäche ist eine Entwicklungsstörung. Sie hat nichts mit der Intelligenz zu tun! Legastheniker haben bestimmte Schritte beim Erlernen der für das Lesen und Schreiben notwendigen Strategien (z.B. die sichere Zuordnung von gehörten Lauten zu geschriebenen Buchstaben oder das Erkennen einzelner Wortbausteine, sogenannter Morpheme) versäumt oder "übersprungen". Eine erfolgreiche Therapie muss daher ganz gezielt diese "Lücken" bearbeiten, um sie zu schließen.

Wie erkennt man Legasthenie?

Legastheniker haben Schwierigkeiten bei Lauten, die sie hören, die korrekten Buchstaben oder Buchstabenkombinationen zuzuordnen. Als Folge fehlen im geschriebenen Wort oft Buchstaben, das Wort enthält falsche oder überflüssige Buchstaben oder die Buchstaben erscheinen nicht in der korrekten Reihenfolge. Außenstehenden Lesern, zum Beispiel den Eltern eines betroffenen Kindes, erscheinen diese – immer wiederkehrenden – Fehler oft unerklärlich. Sie üben und üben mit ihrem Kind, doch die gleichen oder neue Fehler erscheinen immer wieder, denn nur eine spezielle Förderung kann bei Legasthenie wirklich helfen.

Fundierte Diagnose ermöglicht gezielte Förderung

Eine individuelle Lerntherapie benötigt zunächst eine genaue Diagnose der vorhandenen Schwierigkeiten beim Lesen und Rechtschreiben. Deshalb stellen wir im LOS zunächst anhand eines standardisierten, wissenschaftlichen Eingangstests das Leistungsniveau und den Stand der Entwicklung des Kindes oder des betroffenen Erwachsenen fest. Auf dieser Basis entwickeln wir dann unseren Plan für eine individuelle Förderung.

Wie hilft das LOS?

Im LOS Frankfurt-Westend arbeiten Kinder und Jugendliche in kleinen Gruppen mit eigens entwickelten Fördermaterialien daran, ihre Defizite Schritt für Schritt zu beheben. Dabei benutzen die Förderschüler speziell für lese-rechtschreibschwache Menschen konzipierte Bücher und Arbeitshefte und üben außerdem mit zahlreichen unter wissenschaftlicher Aufsicht entwickelten Computerprogrammen. Das systematische Training in kleinen Schritten und mit zahlreichen Wiederholungen ermöglicht es den Schülern im LOS, einzelne Wortbausteine und ganze Wörter "einzuschleifen", ihre Schreibung zu automatisieren und damit die Genauigkeit, aber auch die Geschwindigkeit beim Lesen und Schreiben stetig zu verbessern. Dabei lernen die Schülerinnen und Schüler nicht nur richtig und flüssig zu lesen und zu schreiben, sie trainieren gleichzeitig, ihre verbesserte Sprachkenntnis erfolgreich anzuwenden – sei es beim Verfassen von Aufsätzen oder beim Erstellen einer Präsentation.

Gezielte pädagogische Förderung statt Nachhilfeunterricht

Menschen, die von einer Leseschwäche und/oder einer Rechtschreibschwäche betroffen sind, leiden unter vielfachen Nachteilen in Schule und Beruf. Vor allem bei Kindern mit LRS oder Legasthenie führen die Schwierigkeiten beim Lernen und die vielen Fehler im Schulunterricht, bei den Hausaufgaben, bei Arbeiten und Prüfungen zu Misserfolg und Frustration. Nicht selten zeigt sich dies in problematischem Lernverhalten, verstärkt Verhaltensauffälligkeiten wie Konzentrationsmangel und Hyperaktivität oder führt gar zur Lernverweigerung. Unter den Folgen leiden dann nicht nur die Kinder, sondern auch ihre Eltern. Leider kann eine Nachhilfe – und sei sie auch noch so engagiert – Legasthenikern nicht wirklich helfen, denn sie wiederholt und vertieft zwar den in der Schule gelernten Stoff, beseitigt aber nicht die Störung, die die Probleme beim Lesen und Schreiben verursacht.

Wissenschaftlich begleitete Förderarbeit

Der Förderunterricht im LOS für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit LRS oder Legasthenie basiert auf Methoden, die in Zusammenarbeit mit namhaften Wissenschaftlern aus Pädagogik, Didaktik, Kinder- und Jugendpsychologie erarbeitet wurden und die auf der Basis neuester Erkenntnisse ständig weiterentwickelt werden. Der Erfolg der Förderarbeit im LOS wird dabei ständig überprüft: Die Wirksamkeit der pädagogischen LRS-Therapie bei Kindern und Jugendlichen mit Legasthenie wurde bereits in mehreren wissenschaftlichen Studien nachgewiesen.

Lassen Sie sich fachkundig beraten!

 

Wenn ein Verdacht auf Legasthenie oder LRS besteht oder wenn Sie als Eltern bei Ihrem Kind ungewöhnlich viele oder unerklärliche Fehler beim Lesen und Schreiben beobachten, dann gehen Sie der Ursache auf den Grund und vereinbaren Sie mit uns einen Termin für eine individuelle Beratung. Im Gespräch und mithilfe unserer wissenschaftlich fundierten diagnostischen Legasthenie-Tests ermitteln wir die Ursache des Problems. Liegt eine Störung bzw. eine Legasthenie vor, so beraten wir Sie über sinnvolle Möglichkeiten einer Förderung.