LOS Fulda

 – Ihr Spezialist bei LRS und Legasthenie


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Öffnungszeiten

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Liebe Eltern,

herzlich willkommen auf der Internetpräsenz des LOS Fulda, das seit 2001 den Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus Fulda und Umgebung dabei hilft, Defizite im Lesen und Schreiben zu erkennen und zu überwinden und den Eltern in Fragen rund um LRS und Legasthenie zur Seite steht.

Was ist der Unterschied zwischen Problemen im Lesen und Schreiben, einer LRS und einer Legasthenie?

Unter Bezeichnungen wie LRS, Legasthenie, Schwäche oder Störung werden die Schwierigkeiten im Lesen und Schreiben zusammengefasst, die unterschiedlich stark ausgeprägt sein können. Unabhängig vom Schweregrad handelt es sich dabei um noch nicht vollzogene Schritte im Lese- und/oder Rechtschreiberwerbsprozess. Diese äußern sich in fehlerhaften Schreibungen, den sogenannten Symptomen, und sind selten Fehler in der Grammatik. Die Ursachen dafür sind vielfältig, oftmals sind sie genetisch bedingt. Menschen mit einer LRS, früher auch als Legastheniker bezeichnet, lernen und behalten die korrekte Schreibweise der Wörter anders. In der Regel brauchen sie deutlich mehr Zeit und gezielte Übungen, um sich diese Lerninhalte zu erarbeiten. Im Gegensatz zu einer Deutsch Nachhilfe, die den Schulstoff nachholt, werden im LOS die Lernrückstände aufgearbeitet und die Rechtschreibung, ausgehend von dem Stand des Schülers, systematisch eintrainiert. Erfahren die Betroffenen keine adäquate Hilfe, verfestigen sich die Falschschreibungen. Nicht selten kommen zu den Problemen in Deutsch auch Schwierigkeiten in anderen Fächern und insbesondere in Fremdsprachen dazu. So ist es nicht verwunderlich, dass sich Eltern betroffener Kinder Sorgen machen, denn die Probleme im Lesen und Schreiben können den gesamten Erfolg in der Schule gefährden und die spätere Lebensqualität negativ beeinflussen.

Abwarten oder handeln? Ab wann ist eine Überprüfung der Lese-/Rechtschreibleistung meines Kindes sinnvoll und ratsam?

Grundsätzlich ist eine Testung auf LRS oder Legasthenie bereits ab dem zweiten Halbjahr der ersten Klasse möglich und aussagekräftig.

Wenn Sie unsicher sind, ob Sie Ihrem Kind mehr Zeit geben oder eine Hilfemaßnahme beginnen sollen, stellen Sie sich folgende Fragen:

Wendet Ihr Kind viel Zeit und Mühe auf, um sich die richtige Schreibweise der Wörter zu merken? Müssen Sie mit Ihrem Kind lange für ein Diktat lernen? 

Schreibt Ihr Kind die einst eingeübten Wörter wieder falsch? 

Werden die bekannten Wörter mal richtig und mal falsch geschrieben?

Macht Ihr Kind mehr Fehler im Diktat in der Schule als beim Üben zu Hause? Kann es seine Fehler erkennen?

Werden die Wörter mühsam erlesen?

Ist das Lesen stockend und für das Kind schnell ermüdend?

Versucht Ihr Kind die Wörter zu erraten anstatt sie zu lesen? 

Ist die Handschrift Ihres Kindes unordentlich oder schlecht leserlich?

Geht Ihr Kind ungern in die Schule? Ist Ihr Kind sich seiner Schwierigkeiten im Lesen und/oder Schreiben bewusst und leidet zunehmend darunter?

Bringt der Besuch eines LRS-Kurses in der Schule oder das Lernen mit einem Nachhilfelehrer nur geringen oder gar keinen Erfolg?

Wenn Sie auch nur wenige dieser Fragen bejahen müssen, sollten Sie nicht länger abwarten. Der gewünschte Lernfortschritt geschieht nicht von allein, vielmehr ist er ein Ergebnis gezielter und intensiver Förderarbeit. 

Vom farat über fahrat zum Fahrrad. Was macht die Förderung im LOS besonders wirksam?

Die Wirksamkeit der LOS-Förderung bei einer LRS bzw. Legasthenie wurde in zwei wissenschaftlichen Studien nachgewiesen. Folgende Aspekte unserer Arbeit machen den Unterschied zu Deutsch Nachhilfe und den Fördererfolg unserer Schüler und Schülerinnen aus.

Diagnostik: Probleme erkennen

Mit Hilfe eines Rechtschreibtests wird der momentane Leistungsstand des Schülers und die eventuellen Lücken im Rechtschreibprozess ermittelt. Die festgestellten Falschschreibungen (Symptome) bilden die Grundlage für die Erstellung des individuellen Förderplans und die Festlegung der Lerninhalte. Das ist die Voraussetzung für eine optimale, zielgerichtete Förderung.

Förderunterricht: Förderung statt Nachhilfe

Die Schülerinnen und Schüler erhalten 1-2 Mal wöchentlich Unterricht im LOS und lernen es, flüssig und sinnerfassend zu lesen und ihre Fehler beim Schreiben zu erkennen und zu beseitigen.  Anstatt zu versuchen, die Ursachen für eine LRS oder Legasthenie zu beeinflussen, arbeiten wir im LOS direkt an den Fehlern (symptomorientiert), denn solche Förderansätze haben sich in der Wissenschaft und Praxis als besonders wirksam erwiesen. Geübt wird mit eigens für die LOS entwickelten Lehrwerken und Computerprogrammen. Im LOS Fulda arbeiten ausschließlich erfahrene Pädagogen und Pädagoginnen, die über einen akademischen Abschluss verfügen. Schlechte Noten im Fach Deutsch und der Status eines Legasthenikers nagen oft am Selbstwertgefühl des jungen Menschen. Aus diesem Grund ist es uns ein besonderes Anliegen, eine angenehme, motivierende Lernumgebung zu schaffen, die den Schülern Selbstsicherheit und Freude am Lesen und Schreiben wiederbringt.

Rahmenbedingungen 

Die Förderdauer hängt von der Ausprägung der Störung ab. Im Gegensatz zu einer Nachhilfe, die ein kurzzeitiges Ziel verfolgt, ist das Einüben des Lesens und Schreibens bei einer LRS oder Legasthenie eine längerfristige Maßnahme. In der Regel nehmen die Kinder zwischen einem und drei Jahren am individuellen Unterricht des LOS teil. Die Kosten für die LOS-Förderung werden von Familien selbst getragen. In bestimmten Fällen besteht die Möglichkeit einer finanziellen Unterstützung durch öffentliche Stellen.

Das Thema der LRS bzw. Legasthenie ist umfangreich und komplex. Wenden Sie sich gern an uns, wenn Sie weitere Fragen haben! Wir beraten Sie gern!