LOS Hamburg-Bergedorf

 – Ihre Förderung bei Legasthenie und LRS


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Das LOS – Grundlagen der Förderarbeit

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Leselust statt Lesefrust

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Wie bringe ich mein Kind zum regelmäßigen Lesen?

16. Bundesweiter Vorlesetag


 

 

Diagnose und Förderung bei Legasthenie bzw. LRS

Wenn Ihr Kind Schwierigkeiten im Lesen und Schreiben zeigt oder die Deutsch-Nachhilfe nicht die gewünschten Erfolge erkennen lässt, rufen Sie mich bitte an – ich helfe Ihnen gerne weiter!

Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie schwierig es ist, dem eigenen Kind bei Verdacht auf Legasthenie bzw. LRS das Lesen und Schreiben beizubringen. Meist fängt es schon damit an, die Symptome beim Schüler zu erkennen und mit einer Diagnose messbar zu machen, geschweige denn die Ursache dieser Störung zu beseitigen. Eine einfache Nachhilfe kann hier keinen Erfolg bringen.

Wie erkenne ich eine Legasthenie bzw. LRS?

Es gibt verschiedene Symptome in der deutschen Sprache, die den Verdacht auf eine Legasthenie oder Dyslexie entstehen lassen. Das beginnt bei stockendem Lesen, bei dem es dem Kind kaum gelingt, auch nur ein kurzes Wort zusammenzuziehen. Auch zu beobachten ist häufig das Vertauschen von ähnlich klingenden oder ähnlich aussehenden Buchstaben (z.B. b/d, b/p). Ein Hinweis auf eine nicht erkannte Legasthenie kann jedoch auch sein, wenn z.B. ein Student nicht in der Lage ist, die Rechtschreibregeln automatisch anzuwenden oder die richtige Zeichensetzung zu berücksichtigen.

Oft wirken sich die Schwierigkeiten auch auf ein anderes Fach aus, das oberflächlich betrachtet mit Schreiben und Lesen wenig zu tun hat: Mathematik. Gerade auf der weiterführenden Schule wachsen die Anforderungen an die Lesekompetenz. Bisweilen haben Schüler Schwierigkeiten, eine Textaufgabe sinnentnehmend zu lesen, sodass der ansonsten unbegründete Verdacht auf eine Dyskalkulie entstehen kann.

Sicherheit kann nur eine standardisierte Diagnose geben, also ein sogenannter Legasthenie-Test, in dem Wort für Wort geprüft wird, welche Arten von Schwierigkeiten ein Kind zeigt und in welchem Ausmaß diese vorkommen.

Selbsthilfe bei Legasthenie bzw. LRS?

Bei meinen eigenen Kindern waren ab der zweiten Klasse Probleme mit LRS zu erkennen. Der Frust weitete sich schnell auf ihre Leistungen in der Schule aus. Das war 2007, fünf Jahre nach dem Abschluss meines Studiums der Erziehungswissenschaft. Damals dachte ich noch, als Nachhilfelehrer unseren Kindern bei Legasthenie selbst helfen zu können.

Das war ein Fehler: Abgesehen von verbitterten Auseinandersetzungen konnte ich als heimischer Deutsch-Nachhilfelehrer nicht viel erreichen. Daher haben meine Frau und ich einen Profi für Legasthenie aufgesucht, um das Ausmaß der Schwierigkeiten zu diagnostizieren. Im LOS Wandsbek arbeiteten meine Söhne in den folgenden Jahren an jedem einzelnen Symptom und lernten in einer gezielten Förderung genau das, was sie zuvor als Schüler verpasst hatten.

Wir Eltern lernten in dieser Zeit, was ich heute auch oft von anderen betroffenen Eltern höre: Der Versuch, das eigene Kind mit einer Nachhilfe zu unterstützen, kann das gesamte Familienleben stark belasten. Natürlich kann man dem Kind hier und da ein Wort oder etwa ein Grammatik-Thema beibringen, aber sobald die Förderung über die einfachen Tätigkeiten eines Nachhilfelehrers hinausgeht, erreichen die Eltern oft schnell ihre Grenzen.

Schreiben und lesen – wichtige Fähigkeiten

Die unterschiedlichen Störungen bei einem Legastheniker haben mich auch nicht losgelassen, als die Förderung meiner Söhne bereits lange abgeschlossen war. Als Offizier und Lehrer für den Nachwuchs der mittleren Führungsebene begegnete ich vielen jungen Erwachsenen unterschiedlicher Herkunft, die ebenfalls teils große Schwierigkeiten zeigten, Texte zu lesen oder selber zu schreiben. Immer deutlicher wurde mir, wie wichtig in unserer Gesellschaft die Beherrschung der deutschen und englischen Sprache ist. Kaum ein Beruf kommt ohne Lesen und Schreiben aus. Das reicht von den Inhalten der ersten Klasse bis hin zu einer sicheren Beherrschung in der Grammatik.

Daher habe ich mich im LOS-Verbund gründlich und individuell ausbilden lassen. Seit 2012 finden Schüler und Erwachsene mit Problemen im Lesen und Schreiben bei mir wirksame Hilfe – vom einfachen Fehler im immer gleichen Wort über eine ausgebildete Störung bis hin zur vermuteten Legasthenie.

Meine Motivation für die Förderung

Aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen im familiären Bereich, aber auch durch zahlreiche Gespräche mit Eltern und Lehrern sowie mit mehreren Jahren Erfahrung in der Förderung ergeben sich für mich drei Hauptgründe für eine gezielte Unterstützung:

  1. Schulfrust ersparen: Bei vielen Kindern ist schon ab einer frühen Klasse Schulfrust zu erkennen, wenn sie langsamer lesen und schreiben lernen als ihre Mitschüler. Dies führt häufig zu schlechten Noten und einem geringeren Selbstwertgefühl.
  2. Motivation unterstützen: Schlechte Diktate oder Deutschnoten untergraben oft die Lust am Lernen. Moralische und fachliche Unterstützung motiviert die Schüler zur Teilnahme am schulischen Unterricht – eine klassische Deutsch-Nachhilfe führt hier meist nicht zum Erfolg.
  3. Hoffnung geben: Jedem Betroffenen kann mit einer gezielten Lerntherapie geholfen werden – von Schülern gleich welcher Klasse, die abgesehen vom Deutschunterricht oft gute Noten zeigen, bis hin zum sog. Legastheniker im Jugendlichen- oder Erwachsenenalter, auch weit nach der Schule.

Wenn sich Probleme im Fach Deutsch nicht durch eine klassische Deutsch-Nachhilfe beseitigen lassen und auch die schulische Förderung nicht weiterhilft, muss dringend mit einer gezielten Förderung eingegriffen werden. Dies sollte möglichst geschehen, bevor sich aus Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten eine Lese-Rechtschreib-Störung entwickelt, die sich auch in anderen Fächern negativ auswirkt, oder gar eine psychische Störung bei den betroffenen Kindern entsteht.

Was ist nun zu tun? Hat mein Kind eine LRS?

Wenn Sie sich unsicher sind, ob Ihr Kind unter einer LRS leidet, vereinbaren Sie einen kostenfreien Beratungstermin mit mir! Mittels einer anerkannten und standardisierten Diagnose finden wir heraus, ob Probleme vorliegen und wie diese ggf. aussehen. Auf dieser Basis kann eine individuelle und systematische Therapie im Lesen und/oder der Rechtschreibung erfolgen.

Ich freue mich auf Ihren Anruf bzw. Ihre Nachricht!

 

Dipl.-Päd. Alexander Geiger