LOS HH-Wandsbek

 – Ihr Ansprechpartner bei LRS und Legasthenie


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Öffnungszeiten

Mo:09:00 – 17:30 Uhr
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Liebe Eltern und Interessierte,

seien Sie herzlich willkommen beim Lehrinstitut für Orthographie und Sprachkompetenz (LOS) in Hamburg-Wandsbek. Seit nunmehr bald 25 Jahren bietet unsere anerkannte Fördereinrichtung Hilfe bei der Behebung von Schwierigkeiten im Schriftsprach- und Leseerwerb an – von 1996 bis 2006 am Standort Dehnhaide, seit unserem Umzug in freundlichere, großzügigere Räumlichkeiten mitten im Herzen von Wandsbek. Viel hat sich in dieser Zeit geändert, Didaktiken wurden verfeinert, technische Neuerungen aufgegriffen, pädagogische Erkenntnisse fruchtbar gemacht. Doch unserem Ziel, Menschen bei der Aneignung des Lesens und Schreibens wissenschaftlich fundiert zu helfen, sind wir stets treu geblieben.

Das LOS ist eine außerschulische Institution, die in erster Linie mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen arbeitet, die an einer Lese-Rechtschreib-Schwäche oder Legasthenie leiden. Hierbei arbeiten wir mit den Schülerinnen und Schülern sowohl an einer Verbesserung ihrer Leistungen im Fach Deutsch als auch im Fach Englisch. Jenseits der Laute, Buchstaben und Grammatik stellt es häufig auch eine wichtige Aufgabe für die Betroffenen dar, das Lernen zu lernen.

Hilfe im LOS bei Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS), Legasthenie, Rechtschreibschwäche, Leseschwäche, Rechtschreibstörung

LRS, Legasthenie, Lese-Rechtschreib-Schwäche, Dyslexie, Lese-Rechtschreibstörung – man stolpert über viele Diagnosen und Begriffe, ja sogar verschiedene Schreibweisen, wenn es darum geht, Probleme zu beschreiben, die Kinder, Jugendliche oder auch Erwachsene mit dem Lesen und Schreiben haben. Dabei können derartige Defizite von Fall zu Fall ganz unterschiedlich ausgeprägt sein, von einer leichten Rechtschreibschwäche bis hin zu einer ausgeprägten LRS, gravierenden Störung oder Legasthenie.

Wir sind der Meinung: Nicht auf das Etikett kommt es an, das man den Betroffenen anheftet, sondern auf die Förderung, mit der man ihnen hilft.

Eltern machen sich oftmals große Sorgen, wenn sich die Fehler türmen oder ihr Kind einfachste Wörter oder Texte nicht zu lesen vermag. Denn eine LRS oder Legasthenie gefährdet immer auch den Schulerfolg im Ganzen. Probleme im Fach Deutsch strahlen dauerhaft auf andere Fächer aus. Dies betrifft insbesondere den Erwerb der Fremdsprache, aber oftmals auch die Frage der mathematischen Lesekompetenz, also sogar das Fach Mathe.

Daher ist es wichtig, Kindern mit einer LRS oder Legasthenie möglichst frühzeitig durch eine gezielte individuelle Förderung zu helfen. Im LOS heben wir uns dabei inhaltlich klar von einer einfachen Nachhilfe ab: Dort, wo die schulische Förderung, die klassische Deutsch-Nachhilfe oder der Nachhilfeunterricht des ins Haus kommenden Studenten an Grenzen stoßen, beginnt für uns die Arbeit im LOS.

Voraussetzungen einer erfolgreichen Förderung bei LRS oder Legasthenie 

Leiden Schüler oder Schülerinnen an einer LRS oder Legasthenie, ist es wichtig, sich im Rahmen einer pädagogischen Therapie zunächst auf die Lernausgangslage der vorgestellten Schüler zu konzentrieren, nicht auf die Aktualität des Deutschunterrichts. Das heißt: Wir holen jedes Kind dort ab, wo es bezogen auf den Erwerbsprozess aktuell steht. Das heißt auch: Wir arbeiten unabhängig vom aktuellen Lehrplan in der Schule.

Im Gegensatz zu einer einfachen Nachhilfe, bei der der Nachhilfelehrer versucht, temporäre Lücken zu schließen, arbeiten wir mit den Schülerinnen und Schülern langfristig an einer nachhaltigen Verbesserung ihrer Schriftsprach- und Lesekompetenz. Dazu gehört, dass die Schülerinnen und Schüler im LOS Rechtschreibregeln nicht nur lernen, sondern Schreibweisen automatisieren. Dazu gehört auch, dass sie nicht nur lesen lernen, sondern ihre Kompetenz hinsichtlich des Verständnisses von Texten verbessern. Dazu gehört schließlich, die deutsche Grammatik zu verinnerlichen und die Fähigkeit zu erwerben, anspruchsvolle Texte zu schreiben. Geleitet wird unsere Arbeit von dem Grundsatz, dass jeder Mensch das Lesen und Schreiben erlernen kann. Gerade bei Kindern mit Auffälligkeiten bei diesem Aneignungsprozess bedarf es jedoch vor allem Zeit, Geduld und – der richtigen Methode.

Was wir bieten: LRS-Test und Diagnostik – Beratung für Eltern – Förderung bei LRS oder Legasthenie

Seit weit über 20 Jahren führen wir nach Terminvereinbarung Testungen auf Lese-Rechtschreib-Schwäche durch. Dabei setzen wir Verfahren ein, die sich auch für Legastheniker eignen. Das heißt, wir überprüfen die schriftsprachliche Entwicklung Ihres Kindes oder eines Erwachsenen im Lesen und Schreiben mit wissenschaftlich fundiertem und standardisiertem Instrumentarium. Im Rahmen eines diagnostischen Lese-Rechtschreibtests und eines ausführlichen Beratungsgesprächs ermitteln wir die Lernausgangslage der Betroffenen, um ein individuelles Förderprogramm zu entwickeln.

Unsere pädagogische LRS-Therapie basiert auf wissenschaftlich anerkannten und in der Praxis erprobten Methoden und Materialien, die einen wirksamen und nachhaltigen Beitrag zum Erlernen der Schriftsprache leisten. Wir arbeiten mit Ihrem Kind, liebe Eltern, an seiner Rechtschreibleistung und Lesekompetenz, üben den Umgang mit und das Erstellen von altersgerechten Texten (Aufsatztraining) und stärken das Selbstwertgefühl Ihres Kindes. Gemeinsam sorgen wir dafür, dass es Ihr Kind in der Schule endlich wieder leichter hat und den schulischen Anforderungen gerecht werden kann.

Dabei erfolgt der Unterricht im LOS äußerst kleinschrittig. Jedes Thema und jede Übung werden ausführlich besprochen und zur nachhaltigen Verinnerlichung regelmäßig wiederholt. Klare Strukturen und verständliche Anleitungen führen im LOS-Unterricht dazu, dass die Schülerinnen und Schüler kontinuierlich an Sicherheit und Selbstvertrauen gewinnen. Langfristig wirkt sich die Verbesserung im Fach Deutsch positiv auf die Leistungen in anderen Fächern aus.

 

Wie lässt sich eine LRS oder Legasthenie erkennen?

Haben Sie den Verdacht, dass Ihr Kind ernstzunehmende Probleme mit dem Lesen und Schreiben hat? Macht es viele Fehler – sogar beim Abschreiben? Verwechselt es Laute und Buchstaben, lässt Buchstaben aus oder fügt überflüssige hinzu? Schreibt es dieselben Wörter oft unterschiedlich?

Liest Ihr Kind nur ungern und stockend? Hat es Schwierigkeiten beim Textverständnis? Schreibt es unleserlich? Kann es sich nur schwer konzentrieren, ist leicht ablenkbar und braucht oft viel zu lange für die Hausaufgaben? Hat ihr Kind nur wenig Motivation und vielleicht sogar Angst vor der Schule?

Wenn Ihnen eines oder mehrere dieser Anzeichen bekannt vorkommen, dann sollten Sie mich ansprechen, denn es besteht der begründete Verdacht, dass Ihr Kind unter einer Lese-Rechtschreib-Schwäche leidet. Doch Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten sind kein unabwendbares Schicksal. Wir können betroffenen Kindern dabei helfen, ihre Schwierigkeiten zu überwinden.

Was sich Eltern noch häufig fragen

Uns wird häufig die Frage nach der Ursache festgestellter Problematiken gestellt. Manche Eltern vermuten genetische Faktoren, andere sehen eine psychische Erkrankung als Auslöser oder den Kampf um die richtigen Buchstaben gar als Krankheit an. Wieder andere meinen, dass bei lese-rechtschreibschwachen Kindern mit der visuellen Wahrnehmung etwas nicht stimme. Zudem werden oftmals die Lehrer dafür ursächlich verantwortlich gemacht, dass ein Kind nicht altersgemäß lesen und schreiben könne. Und schließlich fragen sich Eltern eines Kindes, das derzeit die 4. Klasse besucht immer wieder, wie der durch einen Legasthenie-Test nachgewiesenen Problematik auf der weiterführenden Schule zu begegnen sei.

Auch das kommt Ihnen bekannt vor? Gern können Sie mehr über uns, unsere Arbeitsweise und die skizzierte Problematik erfahren – vereinbaren Sie für sich oder Ihr Kind einen unverbindlichen Test- und Beratungstermin oder besuchen Sie eine der gratis angebotenen Lehrer- und Elternseminare rund um das Thema Schreib- und Leseschwierigkeiten.

Gehen Sie mit uns den ersten Schritt, um Ihrem Kind zu helfen und nehmen Sie Kontakt zu uns auf. Wir freuen uns auf Sie!

Herzliche Grüße

Till Twardawa