LOS Köln-West – Ihr Spezialist bei LRS, Lese­-Rechtschreib-Schwäche und Legasthenie

Portrait LOS Köln-West:  Björn Zielke
Institutsleitung:
Björn Zielke

Kontaktformular

Öffnungszeiten

Montag:09:00 – 17:30 Uhr
Dienstag:09:00 – 17:30 Uhr
Mittwoch:09:00 – 17:30 Uhr
Donnerstag:09:00 – 17:30 Uhr
Freitag:09:00 – 17:30 Uhr

Pädagogen gesucht!

Rechtschreibtest und Förderung bei LRS und Legasthenie im LOS Köln-West

 

Liebe Eltern,

wenn Sie diese Website besuchen, hat Ihr Kind wahrscheinlich Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben. Vermutlich sind die Deutschnoten ein häufiger Anlass zur Sorge und gegebenenfalls leiden auch die allgemeinen schulischen Leistungen in anderen Fächern darunter.

Bei ansonsten normaler Intelligenz und Begabung kann der Grund dafür eine Lese-Rechtschreib-Schwäche (auch genannt LRS oder Legasthenie) sein. Damit sind Ihr Kind und Sie keineswegs allein. Etwa 25 % der Kinder und Jugendlichen haben in unterschiedlichem Maße Probleme beim Lesen und Schreiben.

Die Anzeichen können sein:

  • Stockendes, langsames Lesen.
  • Lesen der Buchstaben nacheinander, ohne das Wort als Ganzes zu erkennen.
  • Nicht-Verstehen des Gelesenen bis hin zur Vermeidung des Lesens überhaupt.
  • Hohe Fehlerzahl in Diktaten und Aufsätzen.
  • Unerklärliche Fehler, auch bei einfachen Wörtern.
  • Verdrehen, Vertauschen und Auslassen von Buchstaben.
  • In Aufsätzen die Verwendung von sehr einfachem Satzbau und Fehler in der Grammatik.
  • Unleserliche Handschrift und sehr langsames Schreiben.

Wenn einer oder mehrere dieser Punkte zutreffen, liegt mit hoher Wahrscheinlichkeit eine diagnostizierbare und behandelbare Lese-Rechtschreibschwäche (LRS) vor.

Was sind LRS oder Legasthenie?

Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS), Legasthenie oder eine isolierte Rechtschreibstörung sind dann gegeben, wenn für das aktuelle Alter erwartete Lernschritte des Schriftspracherwerbs noch nicht vollzogen wurden. Somit handelt es sich um eine Entwicklungsverzögerung oder einen entwicklungsbedingten Lernrückstand.

Diese Defizite entstehen häufig in den ersten beiden Schuljahren und der Abstand auf gleichaltrige Schüler mit normaler Entwicklung wird mit der Zeit immer größer, das Selbstvertrauen Ihres  Kindes immer kleiner.

Aber: Bei rechtzeitiger und wirksamer Förderung kann der Rückstand aufgeholt werden und eine normale Lese- und Schreibkompetenz erreicht werden.

Zu Beginn der Schullaufbahn haben die Lehrer Sie vielleicht noch beschwichtigt und von „Startschwierigkeiten“ gesprochen, die sich mit der Zeit geben würden. Doch die Probleme sind geblieben und Ihr Kind ist aufgrund des ausbleibenden Erfolges und häufiger, schlechter Noten demotiviert und frustriert. Wohlmöglich hat die Schule Ihnen zu Nachhilfe oder Logopädie geraten. Diese können jedoch keinen nachhaltigen Erfolg bringen, da hier das Kernproblem, nämlich die verzögerte Lese- und Schreibentwicklung Ihres Kindes, nicht oder nicht genügend im Fokus steht.

Hier besteht nun Handlungsbedarf, denn diese Schwierigkeiten Ihres Kindes werden nicht von alleine verschwinden, gefährden den Schulerfolg nachhaltig und können sich bis ins Erwachsenenleben durchziehen.

LOS Köln-West: Test, Beratung und Förderung

Im LOS Köln-West testen wir die Lese- und Rechtschreibfähigkeiten Ihres Kindes und können gegebenenfalls eine Lese-Rechtschreib-Schwäche (manchmal auch „Lese-Rechtschreibschwäche“) feststellen. Das heißt, wir überprüfen die schriftsprachliche Entwicklung im Lesen und Schreiben mit wissenschaftlich fundierten und standardisierten Testmethoden. Im Rahmen des diagnostischen Rechtschreibtests „schreib.on“ (Nachfolger der Hamburger Schreibprobe) und eines umfassenden Beratungsgesprächs ermitteln wir die Lernausgangslage Ihres Kindes, um ein individuelles Förderprogramm zu entwickeln.

Im LOS arbeiten wir im Unterricht mit speziellen Fördermaterialien und PC-Programmen, die genau auf die Bedürfnisse junger Menschen mit LRS oder Legasthenie abgestimmt sind und die Erkenntnisse aus rund 40 Jahren LRS-Therapie enthalten. Der Unterricht erfolgt in homogenen Kleingruppen von nicht mehr als zehn Schülerinnen und Schülern. Durch gezielte Förderung helfen wir den Kindern, sich die Fähigkeiten im Lesen und Schreiben systematisch anzueignen. Somit lernen sie, selbstständig und sicher nicht nur die richtige Schreibweise der Wörter zu analysieren und umzusetzen, sondern auch selbst geschriebene Texte formal, grammatisch und verbal korrekt zu verschriften. Die Kinder entwickeln dabei wichtige Automatismen sowohl in der Rechtschreibung als auch in der Sprachkompetenz.

Damit sind sie für die weitere Schullaufbahn, eine anschließende Berufsausbildung oder ein Studium bestens gerüstet. Unsere speziell geschulten und erfahrenen Pädagogen schaffen es mit Empathie, Lob, ständiger Ermutigung und dem Schaffen von regelmäßigen Lernerfolgen, das Selbstwertgefühl und die Motivation wieder aufleben zu lassen.

Aber was ist mit Nachhilfe oder einem schulischen LRS-Kurs?

Eine pädagogische LRS-Therapie wie im LOS kann weder durch Nachhilfe noch durch einen schulischen LRS-Kurs ersetzt werden.

Förderung im LOS unterscheidet sich fundamental von der üblichen Nachhilfe. Diese orientiert sich am aktuellen Schulstoff und arbeitet gezielt daran, die Unterrichtsinhalte für die nächsten Klassenarbeiten zu vertiefen. Bei LRS und Legasthenie bringt Nachhilfe daher leider keinen nachhaltigen Erfolg.

Viele Schulen bieten interne LRS-Kurse an. Hier ist es wichtig zu wissen, wie intensiv der Kurs stattfindet und ob auch die Förderdauer ausreicht. Nach unseren Erfahrungen sind Förderungen, die weniger als 180 Minuten pro Woche umfassen, selten erfolgreich. Die Förderung im LOS ist nicht als Konkurrenz zur Schule zu sehen, sondern vielmehr als sinnvolle Ergänzung.

Unsere pädagogische LRS-Therapie setzt an den individuellen Ergebnissen des Rechtschreibtests an und trainiert gezielt mit der wissenschaftlich fundierten LOS-Methode unabhängig vom schulischen Lehrplan die noch nicht vollzogenen Lernschritte im Lesen und Schreiben.

Der Institutsleiter

Ich habe an der Universität zu Köln mein Staatsexamen für Deutsch und Geschichte an Gymnasien und Gesamtschulen abgelegt. Anschließend unterrichtete ich am Lindengymnasium in Gummersbach. Auf Dauer wollte ich aber nicht in der Eingeschränktheit des Schulsystems arbeiten und vollzog daher einen Wechsel in die freie Wirtschaft zum IT-Konzern Computacenter. Jedoch vergaß ich dabei nie meine Leidenschaft zum Unterrichten und zur Arbeit mit jungen Menschen, sodass ich 2021 beschloss, am Standort Köln-West ein LOS zu gründen.

Gerne verabreden wir mit Ihnen einen Termin, um gemeinsam den individuellen Förderbedarf festzustellen und schauen, mit welchen Maßnahmen Sie oder Ihr Kind die gesetzten Ziele in der Schule oder im Beruf erreichen können.

Förderung im LOS – die beste Entscheidung

Rufen Sie uns an und vereinbaren einen Termin mit uns.

Wir freuen uns, Ihnen zu helfen.