LOS Mainz

 – Ihr Spezialist bei Lese-Recht­schreib-Schwäche und Legasthenie


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Liebe Betroffene!

Woran erkennen Sie eine LRS (Lese-Rechtschreib-Schwäche, Lese-Rechtschreib-Störung, Legasthenie)?

Lese- und Rechtschreib-Probleme zeigen sich in den unterschiedlichsten Ausprägungen.

Sollten Ihnen Fehlerhäufungen oder Verständnisprobleme beim Lesen von Texten und Aufgaben auffallen, sind dies genauso Warnsignale wie Fehler und Probleme beim Verfassen von Texten. Ebenso gibt ein hoher Lern- sowie Lese- und Schreibaufwand Anlass zur Sorge.

Was sind die Anzeichen einer Lese-Schwäche (Lese-Störung)?

Wenn Ihr Kind oder Sie selbst

  • -    langsam oder stockend lesen,
  • -    beim Lesen unsicher sind,
  • -    sich beim Lesen versprechen, diese Versprecher ausbessern und es deshalb zu Wiederholungen kommt,
  • -    beim Lesen meist auf das einzelne Wort fixiert sind und vorausschauendes Lesen nicht gelingt,
  • -    b/d oder ei/ie verwechseln,
  • -    Schwierigkeiten haben, Wörter mit Konsonantenhäufungen zu lesen (z. B. Lernende),
  • -    Schwierigkeiten bei Wörtern haben, die einen raschen Wechsel bei der Lautbildung erfordern (z. B. Zwetschge),
  • -    Endlaute verwechseln (z. B. „r“ und „n“),
  • -    Endsilben auslassen,
  • -    sich mit dem betonten, sinngestaltenden Lesen plagen (z. B.  dem Setzen von Pausen, dem richtigen Betonen der Interpunktion , . ! ?) und/oder
  • -    beim Lesen schnell müde werden und noch mehr Fehler machen …

 

Was sind die Anzeichen einer Rechtschreib-Schwäche (Rechtschreib-Störung)?

Wenn Ihr Kind oder Sie selbst

  • -    beim Abschreiben eines Wortes mehrmals zur Vorlage schauen und Buchstabe für Buchstabe abschreiben,
  • -    beim Abschreiben die Zeile verlieren,
  • -    ein schlecht lesbares Schriftbild haben,
  • -    sehr langsam und stockend schreiben,
  • -    beim Schreiben unsicher sind,
  • -    bei der Umstellung von der Druckschrift auf die Schreibschrift Schwierigkeiten (gehabt) haben,
  • -    beim Schreiben eines Buchstabens oder Wortes überlegen und absetzen,
  • -    Schwierigkeiten beim richtigen Anwenden von Buchstaben haben,
  • -    Buchstaben auslassen (z. B. „stike“ statt „stinken“),
  • -    die Reihenfolge von Buchstaben verdrehen (z. B. „Bort“ statt „Brot“),
  • -    Buchstaben verwechseln, die sich durch die Lage unterscheiden (z. B. b/d, d/p, n/u, p/q, M/W, N/Z),
  • -    ähnlich aussehende Buchstaben verwechseln (z. B. m/n, n/r, o/u, v/w),
  • -    Schwierigkeiten beim Zuordnen vom Laut zum Buchstaben und umgekehrt haben,
  • -    nach Gehör schreiben (z. B. „Mutta“ statt „Mutter“)
  • -    lautgetreu schreiben (z. B. „schpielen“ statt „spielen“, „Schtunde“ statt „Stunde“),
  • -    ähnlich klingende Laute verwechseln (z. B. ä/e, ö/eu, f/v),
  • -    mit der Groß- und Kleinschreibung Schwierigkeiten haben,
  • -    mit Verdopplungen Schwierigkeiten haben (z. B. ll, ss, tt),
  • -    mit Dehnungen Schwierigkeiten haben (ee, ie, stummes „h“),
  • -    mit Schärfungen Schwierigkeiten haben (ss, ß, tz, ck),
  • -    harte und weiche Konsonanten verwechseln (z. B. k/g, p/b, t/d),
  • -    Umlaute (ä, ö, ü) und Zwielaute (ai/ei, äu/ai, äu/eu, eu/öi) verwechseln,
  • -    Wörter zusammenschreiben, die nicht zusammengehören („eswar einmal“ statt „es war einmal“),
  • -    mit zusammengesetzten Wörtern Schwierigkeiten haben (z. B. „Renn auto“ statt „Rennauto“, „weg laufen“ statt „weglaufen“),
  • -    beim freien Schreiben Buchstaben auslassen (z. B. „stike“ statt „stinken“),
  • -    beim freien Schreiben Silben auslassen (z. B. „aufnommen“ statt „aufgenommen“),
  • -    das gleiche Wort im selben Text verschieden schreiben (z. B. „fiele“, „viele“),
  • -    trotz regelmäßigen Übens immer wieder (neue) Fehler machen und/oder
  • -    (vor allem unter Stress) in frühere Fehler zurückfallen (z. B. „fileicht“ statt „vielleicht“, „blödslich“ statt „plötzlich“),
  • dann kann eine LRS (Lese-Rechtschreib-Schwäche, Lese-Rechtschreib-Störung, Legasthenie) vorliegen.

 

Was ist eine LRS (Lese-Rechtschreib-Schwäche, Lese-Rechtschreib-Störung, Legasthenie)?

LRS steht als Abkürzung für „Lese-Rechtschreib-Schwäche“. Eine LRS liegt nach Definition dann vor, wenn die Fähigkeiten im Lesen und Schreiben nicht den altersgemäßen Stand entsprechen.

LRS wird meist synonym für „Legasthenie“, „Lese-Rechtschreib-Störung“ und "Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten“ gebraucht. Am sinnvollsten ist, allgemein von „Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten“ zu sprechen. Dieser Begriff umfasst alle möglichen Schweregrade von Problemen beim Lesen und Schreiben. 

Außerdem vermeidet er, Menschen mit solchen Problemen als krank einzuordnen. Dadurch kann der Eindruck erweckt werden, LRS sei eine Art Schicksal, gegen das man nichts tun könne.

Mit der richtigen Therapie lassen sich bei Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten aber große Erfolge erzielen.

Was können Sie bei einer LRS (Lese-Rechtschreib-Schwäche, Lese-Rechtschreib-Störung, Legasthenie) tun?

Eine erfolgreiche Methode basiert auf einer zuverlässigen Diagnose. Sie verlangt eine hohe Intensität und Dauer der Förderung und baut auf dem Stufenmodell der Lese- und Rechtschreib-Entwicklung auf.

Das gezielte Üben von Lesen und Schreiben, das Automatisieren eines altersgemäßen Wortschatzes und die regelmäßige praktische Anwendung an Texten in homogenen Kleingruppen, die von gut ausgebildeten Pädagogen geführt werden, sind die unverzichtbaren Komponenten einer erfolgreichen Methode.

Warum sollten Sie bei einer LRS (Lese-Rechtschreib-Schwäche, Lese-Rechtschreib-Störung, Legasthenie) ins LOS Mainz gehen?

Ich, Dominik Faber, Institutsleiter des LOS Mainz, hatte selbst ab der zweiten Klasse Probleme in Deutsch. Diese weiteten sich über die Zeit auf andere Fächer aus: Ich bekam Schwierigkeiten, Textaufgaben in Mathematik zu lesen, sowie Grammatik und Vokabeln in Englisch zu lernen. In der neunten Klasse war dadurch sogar meine Versetzung gefährdet. Weil meine Mutter gut in Deutsch und Englisch war, wollte sie mir helfen. Diese Hilfe endete aber meist im Streit. Auch Nachhilfe brachte nicht den gewünschten Erfolg.

Um Ihrem Kind und sich selbst diesen Leidensweg zu ersparen, nehmen Sie Kontakt zu mir auf! Ich freue mich auf Ihren Anruf unter 06131 6199550 oder Ihre E-Mail an LOS-Mainz@t-online.de.

 

Viele Grüße

Dominik Faber (inzwischen M. A. und)

 

Institutsleiter des LOS Mainz