LOS Reutlingen

 – Ihr Spezialist bei Lese-Recht­schreib-Schwäche und Legasthenie


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Welche weiterführende Schule ist die richtige für ein Kind mit LRS

Welche weiterführende Schule ist die richtige für ein Kind mit LRS

Lesen und Schreiben lernen – eine schwierige Sache?!

Lesen und Schreiben lernen – eine schwierige Sache?!


 

 

LOS Reutlingen – Ihr Spezialist bei Lese-Recht­schreib-Schwäche und Legasthenie

Liebe Eltern, 

das LOS Reutlingen ist eine Fördereinrichtung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit Problemen beim Lesen und Schreiben - einer Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) oder Legasthenie. Wir heißen Sie auf unserer Homepage herzlich willkommen. Hier möchten wir Ihnen als möglicherweise betroffene Eltern eine erste Orientierung geben und Unterstützung anbieten.

Wenn Sie beobachten, dass ihr Kind mit Rechtschreib- oder Lese-Problemen kämpft, müssen viele Fragen beantwortet werden: Wie kann festgestellt werden, ob mein Kind lese- bzw. rechtschreibschwach ist? Muss es sich ein Leben lang mit seiner Störung herumschlagen oder wächst sich eine LRS oder Legasthenie aus?  Ist eine Therapie notwendig? Woran erkennt man eine gute Förderung? Reicht eine Deutsch-Nachhilfe aus oder ist eine LRS-Förderung notwendig?

Bei welchen Symptomen sollten Sie unsere Beratung in Anspruch nehmen?

Ein Kind mit Problemen im Lesen oder Schreiben muss kein schlechter Schüler sein. Wenn es nicht die schlechten Noten sind, welches sind die ersten Anzeichen für eine Legasthenie oder LRS? Oft hat das Kind trotz guter Noten in der Schule Probleme beim  Lesen oder Schreiben: Gerade erst eingeschulte Schüler können sich die Buchstaben nicht merken oder schreiben sie falsch. Bereits in der zweiten Klasse fallen Fehler in der Rechtschreibung oder Schwierigkeiten mit der Lesefähigkeit auf. Das Kind lernt nicht, die Buchstaben  zu einem Wort zusammenzusetzen. Beim Lesen wird nicht das Wort gelesen, das im Text steht, sondern ein ähnliches Wort. Ältere Schüler haben auch Probleme mit dem Leseverständnis. Das nicht nur im Fach Deutsch, sondern auch in anderen Fächern. Im Mathe-Unterricht werden beispielsweise Textaufgaben nicht verstanden.  Andere machen Fehler in der Grammatik, in Deutsch oder Englisch. 

Wichtig ist zu wissen: Es gibt keine typischen "Legastheniker-Fehler". Legastheniker machen solche Fehler aber länger und häufiger als andere Kinder und lernen das richtige Schreiben und Lesen langsamer. Die Legasthenie oder LRS kann also pädagogisch verstanden werden als ein Rückstand im Schriftspracherwerb.

Welches sind die Ursachen einer Legasthenie oder LRS?

Die Ursachen für einen solchen Lernrückstand sind vielfältig. Es kann sich um eine Entwicklungsstörung handeln, die auf die Sprachentwicklung bezogen ist. Möglich ist auch, dass eine Seh- oder Hörstörung zu einem Lernrückstand geführt hat. Mediziner betonen häufig solche individuellen Schwächen des Kindes als Ursache einer Legasthenie. Legasthenie wird als fälschlicherweise oft als Krankheit verstanden, die auch in der internationalen Klassifikation der Diagnosen auftaucht. 

Pädagogische Ansätze, wie der von LOS, betonen dagegen eher fehlgelaufene Lernprozesse als Ursache einer Lese-Rechtschreib-Störung. So kann ein zu lange erlaubtes Schreiben nach Gehör zu Rechtschreibproblemen führen, ebenso wie ein zu wenig differenzierter oder schlecht strukturierter Unterricht. Auch ein schwieriges Lernumfeld kann zu Problemen beim Lesen und Schreiben führen.

Wie sieht eine gute Förderung aus?

Zunächst ist es wichtig, sofort zu handeln, sobald die Legasthenie bzw. Leserechtschreibschwäche erkannt wird.  Je früher ein betroffener Schüler unterstützt wird, desto besser. 

Um eine Legasthenie oder Lese-Rechtschreibschwäche zu therapieren, ist eine genaue Diagnostik erforderlich: Wo genau liegen die Schwierigkeiten? Dazu wird ein LRS-Test oder Legasthenie-Test verwendet, der genaue Auskunft darüber gibt, was das Kind schon verstanden hat und wo noch Defizite bestehen. 

Weitere Informationen zur Diagnostik der Lese-Rechtschreibschwäche gibt auch die Beobachtung des Schülers im Unterricht: Hat das Kind allgemeine Schulprobleme? Hat es Angst vor dem Lesen? Fällt es ihm schwer, sich zu konzentrieren? Hat es nur Probleme mit der deutschen Sprache oder auch in anderen Sprachen, Englisch oder Spanisch? Ist die vermeintlich festgestellte Rechenschwäche (Dyskalkulie), die zu schlechten Mathe-Noten führt, vielleicht auf eine Leseschwäche zurückzuführen? 

Auf der Basis einer genauen Diagnostik wird ein individueller Förderplan erstellt, der genau auf die Bedürfnisse des Schülers abgestimmt ist. Der Förderunterricht findet in der Regel in Kleingruppen statt. Der Unterricht ist gut strukturiert, der Stoff wird kleinschrittig und mit vielen Wiederholungen vermittelt. 

 

Fest steht: Eine Nachhilfe im Fach Deutsch ist hier nicht hilfreich. Eine Nachhilfe orientiert sich am Schulstoff der jeweiligen Klasse. Nur eine individuelle Förderung auf der Basis einer genauen Diagnose mithilfe  eines LRS-Tests verhilft Ihrem Kind zu mehr Erfolg beim Lesen- und Schreibenlernen. Verbessert  werden nicht nur die Rechtschreibung, sondern auch die deutsche Grammatik und die Ausdrucksfähigkeit. Unsere Förderung unterscheidet sich von einer Nachhilfe also dadurch, dass sie sich am Lernstand und der Entwicklung des Schülers orientiert und nicht am Schulstoff im Fach Deutsch. 

Rufen Sie uns an!

Wenn Sie vermuten, dass Ihr Kind eine Legasthenie oder Lese-Rechtschreibschwäche hat, rufen Sie uns an. Unsere kostenlose Beratung umfasst 

• eine Bestandsaufnahme zum Lernstand Ihres Kindes im Lesen und Schreiben (LRS-Test)

• eine ausführliche Beratung mit Informationen zum Thema LRS und zu einer passgenauen Förderung 

• und - gegebenenfalls-  das Angebot für eine Förderung. 

 

Wir freuen uns auf Ihren Anruf!