LOS Siegen

 – Ihre Fachleute bei Lese-Rechtschreib-Schwäche und Legasthenie


LOS Partnerin Dr. Friederike Schriever: Lehrinstitut für Orthographie und Sprachkompetenz Marburg und Siegen
Leitung:
Dr. Friederike Schriever
Datenschutz:*

Öffnungszeiten

Montag:09:00 – 17:30 Uhr
Dienstag:09:00 – 17:30 Uhr
Mittwoch:09:00 – 17:30 Uhr
Donnerstag:09:00 – 17:30 Uhr
Freitag:09:00 – 17:30 Uhr
Lesen und Schreiben lernen – eine schwierige Sache?!

Lesen und Schreiben lernen – eine schwierige Sache?!

Welche weiterführende Schule ist die richtige für ein Kind mit LRS

Welche weiterführende Schule ist die richtige für ein Kind mit LRS

Leselust statt Lesefrust

Leselust statt Lesefrust


 

 

Willkommen im LOS Siegen, Ihrem Experten bei Problemen im Lesen und (Recht-)Schreiben

Eltern, die zu uns kommen, berichten von ganz unterschiedlichen Problemen ihrer Kinder im Lesen und Schreiben. Viele haben es schon mit Nachhilfe versucht, meist erfolglos. Sie befürchten, dass ihr Sohn oder ihre Tochter unter einer Lese-Rechtschreibschwäche (LRS) leidet. Manche Kinder sind unkonzentriert und halten kaum durch, die Hausaufgaben zum Abschluss zu bringen. Andere haben Probleme im Textverständnis und können nur selten in Mathe die Textaufgaben verstehen. Ihre Kinder leiden unter dem ständigen Misserfolg in Deutsch und Englisch, dabei haben sie in allen anderen Fächern gute Noten. Fast alle Kinder, über die berichtet wird, benötigen zum Lesen und Schreiben auffallend mehr Zeit als ihre Mitschüler. Ebenso machen fast alle diese Schüler, gleich welchen Alters, viel zu viele Fehler und bringen ihre Eltern in Sorge, denn, so der hessische Kultusminister Lorz: „Sprachliche Bildung ist das Fundament für die Bildung insgesamt. Das Beherrschen der Grundlagen und auch Feinheiten unserer Sprache ist entscheidend für das Erschließen weiterer Bildungsinhalte.“ Und das gilt sowohl für die mündliche Sprache als auch für die Schriftsprache.

Woran erkennt man eine Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) oder Legasthenie?

Kinder, Jugendliche oder auch Erwachsene mit einer Lese-Rechtschreibschwäche (LRS) oder Legasthenie haben gemeinsam, dass sie sehr viele Fehler machen und oft nicht unterscheiden können, ob ein Wort richtig oder falsch geschrieben ist. So wird ein Wort auf einer Seite einmal richtig und dreimal unterschiedlich falsch geschrieben. Auch mit sehr hohem Lernaufwand ist der Erfolg gering.

Es gibt keine typischen Fehler bei Vorliegen einer LRS, aber es gibt zahlreiche Symptome. Neben Fehlerhäufungen und Verständnisproblemen beim Lesen von Aufgaben und Texten ist für eine Leseschwäche typisch, dass das Lesen holprig und oft nur ein Aneinanderreihen von Buchstaben ist, der Lesefluss noch fehlt. Manche Schüler lesen ganz andere Worte als im Text stehen. Häufig fällt LRS-Schülern auch das Verfassen von Texten schwer und manche unter ihnen haben Probleme mit der deutschen Grammatik. Manchmal können sie sogenannte Lernwörter für kurze Zeit richtig schreiben, aber schon am nächsten Tag scheint alles vergessen. Die Förderstunde in der Schule zeigt kaum Erfolg, häusliches Üben auch nicht und die individuelle Deutsch Nachhilfe ebenso wenig. Betroffene Eltern und Kinder sind frustriert und suchen nach der Ursache.

Wie werden Lese-Rechtschreib-Schwäche, Lese-Rechtschreib-Störung, LRS oder Legasthenie diagnostiziert?

Um zu entscheiden, ob Ihr Sohn oder Ihre Tochter eine individuelle Förderung benötigt, muss zunächst der aktuelle Lernstand ermittelt werden. Dafür führen wir im LOS Siegen schreib.on, einen wissenschaftlich fundierten, für die Klassen 1 bis 13 (und darüber hinaus für Erwachsene) standardisierten Rechtschreibtest durch. Der Test zeigt uns genau, was Ihr Kind schon kann und wo seine Wissenslücken sind. Das ist die Voraussetzung für eine erfolgreiche pädagogische Förderung.

Welche Hilfe benötigen lese-rechtschreibschwache Kinder oder Legastheniker?

Eine Lese-Rechtschreibschwäche wächst sich nicht aus. Zu langes Warten gefährdet die schulische Laufbahn Ihres Kindes. Sobald eine LRS erkannt ist, muss gehandelt werden. Abwarten wird zu einer Verschlechterung der Situation führen. Schüler mit einer Lese-Rechtschreibschwäche oder Legasthenie benötigen eine spezielle pädagogische Therapie, die sie dort abholt, wo sie stehen und keine Nachhilfe, die sich am Stoff der nächsten Klassenarbeit orientiert. 

Lesen und Schreiben lernt man durch Lesen und Schreiben. Im LOS-Verbund haben wir im Laufe von 35 Jahren erfolgreicher Förderarbeit Methoden und Materialien entwickelt, die symptomorientiert ansetzen. Betroffene erhalten in Deutsch und bei Bedarf auch in Englisch eine speziell auf sie abgestimmte individuelle Förderung (keine Nachhilfe), nicht nur in der Rechtschreibung, sondern im ganzen Fach Deutsch oder Englisch. Es werden die Schreibweise einzelner Wörter, die Rechtschreibregeln, die Grammatik, das Schreiben unterschiedlicher Texte (Aufsatztraining), aber auch das Lesen intensiv mehrkanalig trainiert, in Ruhe und ohne Druck, ganz kleinschrittig mit vielen Wiederholungen bis zur Automatisierung. Das schafft keine Nachhilfe. So kommt es zu einer deutlichen Verbesserung der gesamten Sprachkompetenz und dank der gewonnenen Sicherheit zu einer Steigerung des Selbstbewusstseins unserer Schüler.
 

Ihr Ansprechpartner im LOS Siegen

Ich bin Dr. Friederike Schriever, Lehrerin und Diplom-Psychologin. Fünf Jahre lang war ich an der Freien Universität Berlin in der Lehrerausbildung tätig. Die Forschungsschwerpunkte des Lehrstuhls waren der Schriftspracherwerb und die Lese-Rechtschreibschwäche (Legasthenie, LRS) sowie die Entwicklung des Lesens und Rechtschreibens im internationalen Vergleich. Das Thema des Lesen- und Schreibenlernens ist mir folglich mit all seinen Facetten bis hin zu psychischen Störungen, die ein Legastheniker bei fehlender oder falscher Förderung ausbilden kann, schon lange vertraut. Im Rahmen dieser wissenschaftlichen Arbeit wurde ich auf die pädagogische Förderarbeit der LOS aufmerksam. Das Konzept hat mich sofort überzeugt. Inzwischen besteht der LOS-Verbund über 35 Jahre und wissenschaftliche Studien belegen die hohe Wirksamkeit der mehrkanaligen, pädagogischen Therapie mit ihrem kleinschrittigen Vorgehen, die am Lernstand des Kindes anknüpft und nicht wie bei der Nachhilfe am Lernstoff der Schule. Studien zeigen: Im LOS geförderte Schüler verbessern sich doppelt so schnell wie in LRS-Förderkursen in der Schule geförderte Schüler. Da mein Berufsziel die pädagogische Arbeit mit Kindern war, habe ich mich dem Verbund gern angeschlossen. Im Februar 2002 habe ich das LOS in Siegen gegründet und vier Jahre später ein zweites in Marburg. Wir betreuen sehr erfolgreich ca.150 Kinder von der Klasse 1 bis 13 sowie junge Erwachsene. Betroffene aus dem ganzen Siegerland kommen zu uns, von Bad Laasphe bis Wilnsdorf, Burbach oder Kirchen. Auch aus Olpe und dem angrenzenden Sauerland kommen hilfesuchende Familien ins LOS Siegen.  

Meine pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind alle fachlich qualifiziert. Sie wurden für den Förderunterricht im LOS, der sich grundlegend von einer Nachhilfe in Deutsch und Englisch unterscheidet, intensiv vorbereitet. Sie helfen LRS-Schülern die Rechtschreibung zu verbessern, ihre Leseleistung zu steigern, die deutsche und ggf. englische Grammatik zu beherrschen und mit ihren Problemen selbstbewusst umzugehen.

Ihr nächster Schritt

Gern helfen wir auch Ihrem Kind. Rufen Sie uns an oder schreiben uns eine E-Mail. Vereinbaren Sie einen Termin für ein kostenloses Beratungsgespräch inklusive standardisiertem Rechtschreibtest.

Wir nehmen uns gern Zeit für Sie und Ihr Kind.

Ich freue mich auf Ihren Anruf!

Dr. Friederike Schriever
Institutsleiterin LOS Siegen